Fischbestände im Mittelmeer schwinden

07.04.2017 • 12:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Valletta. Die Fischbestände im Mittelmeer schwinden dramatisch. In den vergangenen 50 Jahren seien 34 Prozent aller Fische und 41 Prozent der Meeressäuger verloren gegangen, berichtete die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission. Von den untersuchten Fischbeständen seien 93 Prozent überfischt. Das Mittelmeer biete mit 10.000 bis 12.000 Arten eine außerordentliche Vielfalt. Doch diese werde durch Verschmutzung, den Klimawandel und zu viel Fischfang bedroht. Nur rasche Gegenmaßnahmen könnten nicht wieder gutzumachenden Schaden und einen Kollaps der für Fischer besonders wichtigen Bestände verhindern.