Inuit tragen Erbe von „Paläo-Eskimos“

07.06.2019 • 15:09 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die Vorfahren der Inuit wanderten vor etwa 800 Jahren in Amerika ein und verdrängten die dortige Bevölkerung, die Archäologen „Paläo-Eskimos“ nennen. Jene verschwanden aber nicht ganz, sondern hinterließen ihr Erbgut in allen bis heute folgenden Völkern des arktischen Amerikas, berichteten Forscher. Sie sequenzierten das Erbgut aus Knochenüberresten von 48 prähistorischen Menschen und verglichen es mit dem von 93 heute in Sibirien, Alaska, den Aleuten und Kanada lebenden Menschen.