Supercomputer für acht europäische Städte

14.06.2019 • 14:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Luxemburg Im technischen Wettlauf mit Ländern wie China, den USA oder Japan entstehen in Europa acht Zentren für Supercomputer. Die ersten Rechenzentren sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 hochfahren und durch ein Highspeed-Netzwerk miteinander verbunden sein, wie die EU-Kommission mitteilte. Die neuen Supercomputer wären in der Lage, in Echtzeit riesige Datenmengen zu verarbeiten. Insgesamt werden 840 Millionen Euro investiert.

Standorte der Rechenzentren sollen die bulgarische Hauptstadt Sofia, Maribor in Slowenien, Ostrava in Tschechien, Barcelona in Spanien, Minho in Portugal, Bissen in Luxemburg, Kajaani in Finnland sowie die italienische Universitätsstadt Bologna sein. Von dort aus sollen die Zentren über 800 wissenschaftliche und industrielle Anwendungsbereiche mit Rechen­power versorgen.

Derzeit sind europäische Forscher noch auf Rechenleistung aus dem Ausland angewiesen.