Mord vor 33.000 Jahren verübt

Wissen / 05.07.2019 • 11:06 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

tübingen Rund 33.000 Jahre nach dem Tod eines Mannes haben Forscher von der Universität Tübingen nachgewiesen, dass er wohl Opfer einer Gewalttat wurde. Auch den ersten modernen Europäern lagen demnach Mord und Totschlag nicht fern, schließen die Wissenschafter um Katerina Harvati. Analysen des Schädels aus dem Jungpaläolithikum ergaben, dass der Mann wahrscheinlich zwei Hiebe abbekam, womöglich von einem Linkshänder. Der versteinerte Schädel des erwachsenen Mannes war 1941 bei Bergbau-Arbeiten in der Höhle Pestera Cioclovina in Rumänien entdeckt worden.