ASVÖ-Beachtour West – eine Erfolgsstory

Zett_Be / 22.07.2022 • 16:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mag. Hans-Peter Schuler (Bild r.) hat im Jahre 2003 eine U21-Beachvolleyballtour ins Leben gerufen. 2022 waren 82 Burschen- und 102 Mädchenteams dabei.
Mag. Hans-Peter Schuler (Bild r.) hat im Jahre 2003 eine U21-Beachvolleyballtour ins Leben gerufen. 2022 waren 82 Burschen- und 102 Mädchenteams dabei.

So viele Teilnehmer wie heuer waren noch nie dabei.

Hohenems Im Jahre 2003 entschloss sich der damalige Volleyball-Landesfachwart im ASVÖ Vorarlberg, Mag. Hans-Peter Schuler, eine U21-Beachvolleyballtour ins Leben zu rufen, damit die „Gsiberger“ Punkte sammeln können. Damit war garantiert, dass diese bei den österreichischen Meisterschaften nicht gleich gegen die Besten spielen mussten und so Chancen hatten, sich im Turnier zu steigern.

Neunzehn Jahre später hat sich dies als Erfolgsmodel herausgestellt. Im Westen spielen jetzt Teams aus dem Ländle und Tirol, teilweise gefordert von Duos aus Innerösterreich, Deutschland oder Liechtenstein. Im Süden Österreichs hat sich eine „ASVÖ-Tour Süd“ etabliert, die die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Salzburg einbezieht.

Die Anmeldezahlen explodieren

2022 ist das beste Jahr seit Bestehen der Tour. Nicht weniger als 82 Burschen- und 102 Mädchenteams haben sich an den sechs Turniertagen nichts geschenkt. Die Veranstalter mussten öfters die Geschlechter auf zwei Standorte verteilen, da sonst Abweisungen notwendig gewesen wären. Beim Finaltag in den Rheinauen in Hohenems konnten die vier schönen Plätze nicht verhindern, dass man erstmalig in der Geschichte der Tour Teams abweisen musste. Im Sog der Tour waren auch die Feldkircher und die Hohenemser Stadtmeisterschaften – sogenannte Einsteigerturniere – bis auf den letzten Platz ausgebucht. Hier beteiligten sich 42 Duos und sammelten erste Erfahrungen.

Spannung bis zum Schluss

Die heurige Tour war spannend bis zum letzten Tag. Bei den Burschen siegten die Brüder Dominik und Julian Prugg, bei den Mädchen das Tiroler-Vorarlberger Duo Sophia Humenberger/Kaisha Kaufmann. Der nunmehrige Bundesfachwart Schuler machte von seinem Entsendungsrecht Gebrauch und schickte neben dem erfolgreichsten Ländle-Mädchenduo Laura Fink/Lelia Fitz noch zusätzlich Ariola Qehaja/Sara Hinteregger mit einer Wildcard zum Saisonhöhepunkt, der ASVÖ-Trophy in Velden am Wörthersee. Die dort gezeigten Leistungen zeigen klar, wie stark die Paare bei der Beachtour West im bundesweiten Vergleich sind.

ASVÖ-Beachtour West – eine Erfolgsstory
Im Westen spielen Teams aus dem Ländle und Tirol, teilweise gefordert von Duos aus Innerösterreich, Deutschland oder Liechtenstein. ASVÖ
Im Westen spielen Teams aus dem Ländle und Tirol, teilweise gefordert von Duos aus Innerösterreich, Deutschland oder Liechtenstein. ASVÖ