Rasenmähen und Ruhezeiten

Eigentum / 01.06.2017 • 08:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei geräuschvollen Gartenarbeiten ist Rücksichtnahme auf die Ruhezeiten geboten. Foto: Shutterstock
Bei geräuschvollen Gartenarbeiten ist Rücksichtnahme auf die Ruhezeiten geboten. Foto: Shutterstock

Lärm. Wer bei lärmenden Gartenarbei- ten ortsübliche Ruhezeiten einhält, trägt zur guten Nachbarschaft bei.

Wann das Rasenmähen oder andere geräuschvolle Tätigkeiten (Häckseln, Heckenschneiden) erlaubt sind, wird als Angelegenheit der örtlichen Sicherheitspolizei von den Gemeinden geregelt werden. Diese können ortspolizeiliche Verordnungen erlassen, müssen dies aber nicht tun. Vielfach wird die Nichtbefolgung der Vorschriften als Verwaltungsübertretung erklärt. Dementsprechend sind die Rasenmähzeiten und die Ruhezeiten in vielen Gemeinden durch eine Verordnung separat geregelt. In manchen Gemeinden wiederum bestehen keine rechtlichen Regelungen, sondern bloße Empfehlungen an die Gemeindebürger, die allerdings keine rechtliche Wirkung haben. Sehr wohl gelten diese im Sinne eines friedlichen und konfliktfreien Zusammenlebens als sinnvolle Leitlinien.

Unterschiedliche
Bestimmungen

Auch in Gemeinden, die keine ortspolizeiliche Verordnung erlassen haben, darf nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit der Rasen gemäht werden. Oft sind in Landesgesetzen (Landessicherheitsgesetz, Landes-Polizeistrafgesetz etc.) Bestimmungen enthalten, die beispielsweise das Verursachen störenden Lärms verbieten. Darüber hinaus gibt es auch im Privatrecht Bestimmungen, die es Grundstückseigentümern ermöglichen, sich unter bestimmten Voraussetzungen gegen übermäßigen Lärm zu wehren. Ortspolizeiliche Verordnungen sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich. In Bregenz, Bludenz und Dornbirn ist Rasenmähen werktags von Montag bis Samstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 19 Uhr erlaubt. In Feldkirch sind lt. Help-Redaktion keine Vorgaben angeführt. In Lochau darf bis 20 Uhr gemäht werden. Es empfiehlt sich daher die Recherche im Wohnort.

Weitere Infos auf
www.help.gv.at