Neuer Name, neue Talente

Extra / 16.01.2020 • 10:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Unprätentiöse Inneneinrichtung, samt i-Cockpit-Interpretation und zentral postiertem Touchscreen.
Unprätentiöse Inneneinrichtung, samt i-Cockpit-Interpretation und zentral postiertem Touchscreen.

Mit dem Namenswechsel von „Partner Tepee“ zu „Rifter“ will Peugeot Abenteuer suggerieren. Ein reichhaltiges Optionenprogramm kann für die entsprechende Ausrüstung sorgen.

 

Der Trend zum Crossover manifes­tiert sich in allen Segmenten. Auch in dem der Familienvans und Hochdachkombis. Nicht zuletzt deshalb hat Peugeot im Zuge der Neuaufstellung der kompakten Transporterbaureihe – ehemals Partner – einen Schuss SUV-Optik verpasst, vor allem der Pkw-Version. Die kommt, nunmehr als Rifter, bewusst robust daher. Doch das ist nicht das einzige der neuen Talente, die mit dem neuen Namen einhergehen. Ein signifikantes ist die Erhöhung der Variabilität und Flexibilität. Der praxisorientierte Löwe – siehe zum Beispiel beidseitig Schiebetüren – offeriert nun die Auswahl zwischen zwei Längen: entweder 4,403 oder 4,753 Meter. Wobei auch die kurze Variante siebenfach bestuhlt werden kann. An Kofferraumvolumen gehen sich dabei 775 bis 3000 respektive 1050 bis 4000 Liter aus.

 

Alleinstellungsmerkmal Cockpit

Komplettiert ist die Praktikabilität mit einer reichen Auswahl an serienmäßigen und optionalen Staufächern sowie Lade-Features. Von seinen technischen PSA-Drillingsbrüdern – das sind der Citroën Berlingo und der Opel Combo – hebt sich der Rifter nicht nur durchs bewusst robust gestaltete Exterieur ab. Auch das Interieur ist mit einer reduzierten Version des für Peugeot typischen i-Cockpits eine Eigeninterpretation.

Nützlich und komfortabel

Auch damit spannt Peugeot den Bogen von der Nützlichkeit, die allerdings ohnehin auf einer Pkw-Plattform basiert, zu wohnlicher Pkw-Haftigkeit. Das Motorenprogramm ist gut überblickbar. Der Rifter wird angetrieben wahlweise von einem 1,2-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern oder einem 1,5-Liter-Diesel mit vier Zylindern. Der Otto-Verbrenner hat 110 PS, den Selbstzünder kann man mit 100 oder 130 PS wählen. Je nach Motorbauart und Leistungsstufe sind die Antriebe entweder mit einer fünf- beziehungsweise sechsgängigen Handschaltung oder mit achtstufiger Wandlerautomatik kombiniert. Allrad ist ein Aufpreisthema. Ein auf Abenteuer getrimmtes Konzept stellt echte Offroadorientierung in Aussicht.

Der Preis: ab 23.400 Euro (9 % NoVA). Das kostet der frontgetriebene Pure Tech 110 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) in der Standardlänge, mit 110 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“. Option ist eine Traktionshilfe (GripControl). Bestellbar ist ein 4×4-Antriebssystem von Zulieferer Dangel.

Pragmatisch und praktisch ist der Peugeot Rifter angelegt. Das kommode Interieur kann in beiden Längenvarianten bis zu sieben Insassen Platz bieten.
Pragmatisch und praktisch ist der Peugeot Rifter angelegt. Das kommode Interieur kann in beiden Längenvarianten bis zu sieben Insassen Platz bieten.