Drittes Bludescher Orgelkonzert in der St. Jakobskirche

HE_Blude / 21.09.2022 • 13:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Johannes Hämmerle spielt am Sonntag auf der historischen Bergöntzle-Orgel in der St. Jakobskirche in Bludesch.Archiv/Helmut Schuler
Johannes Hämmerle spielt am Sonntag auf der historischen Bergöntzle-Orgel in der
St. Jakobskirche in Bludesch.Archiv/Helmut Schuler

Bludesch Am Sonntag findet, mit Beginn um 17 Uhr, das dritte Konzert der heurigen 52. Internationalen Bludescher Orgelkonzerte in der St. Jakobskirche statt. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem ORF-Landesstudio Vorarlberg veranstaltet. Auf dem Programm stehen Orgel- und Cembalokompositionen von Georg Muffat, Georg Böhm, Nicolas Lebegue, Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Johann Kuhnau, der vor 300 Jahren verstorben ist und dem Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors und Director Musices Lipsiensis im Jahre 1723 nachgefolgt ist.

Dieses dritte Bludescher Konzert stellt insofern eine Besonderheit dar, als dass es von einem einzigen Interpreten bestritten wird, der sowohl auf der historischen Silbermann-Bergöntzle-Orgel als auch auf seinem Cembalo musizieren wird: Johannes Hämmerle.

Der 1975 in Dornbirn geborene Johannes Hämmerle absolvierte das Musikgymnasium in Feldkirch, wo er vom damaligen Domorganisten Walfried Kraher in die Kunst des Orgelspiels eingeführt wurde. Nach seiner Matura studierte er in Wien Musik: Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray sowie Kirchenmusik. In dieser Studienzeit war er auch zweiter Organist an der Wiener Michaelerkirche. Schon 2001 wurde Johannes Hämmerle Professor für Cembalospiel und Kammermusik in Feldkirch und 2007 als Nachfolger seines ehemaligen Lehrers Walfried Kraher Domorganist am St. Nikolausdom. In dieser Funktion sorgt er sich zusammen mit Domkapellmeister Benjamin Lack um die Pflege einer hochstehenden Kirchenmusik an der Vorarlberger Kathedrale. Daneben wirkt er in verschiedenen, international tätigen Kammermusikformationen mit, vorab im bekannten Barockorchester Concerto Stella Matutina Feldkirch. Innerhalb seiner CD-Aufnahmen sticht gewiss die Einspielung aller Orgelwerke von Hugo Distler hervor, die als „Referenzaufnahme“ qualifiziert worden ist.