Die Menschen wieder in den Mittelpunkt

HE_Feldk / 14.04.2021 • 14:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Tostner Ortsvorsteher Manfred Himmer spricht von einem Neustart nach Corona.
Der Tostner Ortsvorsteher Manfred Himmer spricht von einem Neustart nach Corona.

Ortsvorsteher Himmer mit neuen Ansätzen für die Zeit nach der Pandemie.

Tosters „Das Corona-Virus blockiert alles!“, hält der Tostner Ortsvorsteher Manfred Himmer aufgebracht fest. Die letzten zwölf Monate waren keine einfachen – für niemanden. Abgesehen vom wirtschaftlichen Blickwinkel ist für Himmer der soziale Aspekt eines seiner wichtigsten Themen. Vor rund zwölf Jahren gab es ein „vereintes Tosters“, das die Begehren aller Vereine an die Öffentlichkeit, an die Pfarre, an die Stadt und an andere Bürger gebracht hat.

„Uns war es im Sprengel wichtig, dass wir wieder Schwerpunkte setzen“, so Himmer. Es haben sich kleine Gruppen gebildet, die für jedes Ressort seinen Verantwortlichen in Tosters haben. „Es wird wichtig sein, die Kommunikation untereinander zu stärken – ‚nach der Pandemie‘, wenn man so etwas schon sagen kann.“ Himmer meint, es brauche dann eine Art „Neustart“. Eine Plattform, wo man sich einfacher miteinander vernetzen kann und sich gegenseitig unterstützt. „Einfach wo alle Begehren Platz finden.“

Himmer hat mit seinem Team darüber nachgedacht, wie eine solche Plattform aussehen könnte. Eine übersichtliche Webseite wäre eine Idee, die alle Belange zu Tosters abdeckt, die als Datenbank und als Veranstaltungskalender dienen könnte.

Idee „Feedback-Postkarte“

„Früher gab es Dorfsprechabende, wo über alle aktuelle Geschichten und Wünsche im Dorf geschwätzt wurde“, erzählt der Ortsvorsteher. Irgendwann habe das abgeflacht und wurde schließlich gänzlich gestoppt. „Wir müssen wieder ran an die Menschen“, meint er energisch. Himmers erster Gedanke war eine Art Postkarte, die an verschiedensten Stellen, wie beispielsweise in den Tostner Einkaufsläden, bereit liegen. Diese soll niederschwellig die Möglichkeit bieten, seine Wünsche, Träume und Sorgen für Tosters einzubringen. „Denn mit viel Input können wir auch wirklich etwas bewegen im Dorf“, meint Himmer.