Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Heimat / 19.02.2026 • 14:29 Uhr
Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Der Bischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, im Jahr 2022, bei einer Messfeier im Garten des Klosters Gauenstein – wo Schwestern des Ordens der Heiligen Klara leben – in Schruns.Gerhard Scopoli

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SchrunsGASCHURN „Mit großer Freude und von Herzen“ lädt das Montafon ein, „gemeinsam den olympischen Goldmoment von Alessandro ‚Izzi‘ Hämmerle zu feiern“ – beim Olympia-Empfang am Freitag, dem 20. Februar, um 19.15 Uhr bei der Alten Talstation, Seilbahnstraße 87a, in Gaschurn. „Ein Moment für die Geschichte. Manche Erfolge berühren tiefer, als Worte es können. Sie machen stolz. Sie verbinden. Sie bleiben“, schreibt Montafon Tourismus. Auf besondere Weise wurde Alessandro Hämmerle jüngst, wie schon nach seinem grandiosen Erfolg im Jahr 2022, von kirchlicher Seite gratuliert: Der Moderator des Pfarrverbandes Mittleres Montafon, Hans Tinkhauser, ließ das klanggewaltige, tonnenschwere, stählerne Münstergeläute, das zwischen Ostern und Pfingsten gegen das neue Bronzegeläute ausgetauscht werden wird, zehn Minuten lang erklingen. „Wir läuten für jede Olympiasiegerin und jeden Olympiasieger aus dem Montafon“, betont der Seelsorger.

Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Für Alessandro Hämmerle läuteten die Münster-Glocken in Schruns. PATRICK STEINER

Preisverleihung als Premiere

Am Sonntag, dem 8. März, wird im Montafoner Hauptort im Rahmen des Pfarrgottesdienstes um 9 Uhr erstmals die „Schrunser Münsterzwiebel“ verliehen. Empfänger dieses Ehrenpreises sollen fortan Persönlichkeiten sein, „die sich in außergewöhnlicher Weise um Kirche, Gemeinschaft und Glauben verdient gemacht haben. Er soll Menschen ehren, die uns durch ihr Wirken Vorbild sind und die mit ihrem Einsatz das Evangelium in Wort und Tat greifbar machen“. Das sagte Erika Scheibenstock, Mitglied des Schrunser Pfarrkirchenrates, anlässlich der Weihe der neuen Münsterglocken am Patrozinium St. Jodok. Wie Erika Scheibenstock weiter ausgeführt hatte, wirke der Auszuzeichnende, der Bischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, „durch seinen Dienst, seine Menschlichkeit und seine Verbundenheit mit den Gläubigen weit über die Grenzen unserer Region hinaus“. Mit der „Schrunser Münsterzwiebel“ werde „sein unermüdlicher Einsatz für die Kirche, sein Mut, neue Wege zu gehen, seine von Glaube und Verantwortung geprägte Haltung und sein Dienst für die Einheit unserer Gemeinschaft“ gewürdigt. Der aus Langen bei Bregenz stammende Würdenträger habe „vielen Menschen Hoffnung, Orientierung und Vertrauen geschenkt“. Benno Elbs ist der vierte Bischof der seit dem Jahr 1968 bestehenden Diözese, der jüngsten Österreichs. Papst Franziskus (der Jesuit Jorge Mario Bergoglio) hat ihn am 8. Mai 2013 zum Bischof ernannt. Die entsprechende Weihe wurde am 30. Juni desselben Jahres im Feldkircher Dom gefeiert.

Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Mit zehnminütigem, abendlichen Glockenläuten wurde in Schruns Olympiasieger Alessandro Hämmerle unlängst kirchlicherseits gratuliert.

Laut Diözese stehen dem Bischof rund 120 Priester zur Seite. Diakone, Pastoralassistentinnen und -assistenten, Pastoralpraktikanten und -praktikantinnen stehen ihnen unterstützend zur Seite. Zahlreiche pfarrliche Helfer und Helferinnen sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende vervollständigen die Teams in Pfarre und Diözese.

Überraschung im Montafon

„Das Festkomitee hat einstimmig beschlossen, Dir diesen Preis zukommen zu lassen“, betonte Pfarrmoderator Hans Tinkhauser nach der Glockenweihe. Benno Elbs meinte damals: „Ehrungen sind nicht so meine Sache. Wenn man mich vorher gefragt hätte, hätte ich gesagt: Nein. Wenn man ins Montafon geht, muss man sowieso ständig mit Überraschungen rechnen beim Pfarrer Tinkhauser.“ Einmal gebe es ein Münsterbier, dann eine Münstertorte, Münsterglocken und jetzt eine Münsterzwiebel. „Du bist ein wirklich aktiver Botschafter des Herrn mit vielen kreativen Ideen. Dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn ich manchmal darunter leide, wie jetzt“, so der Bischof abschließend. SCO

Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Der Bischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, im Jahr 2022, nach einer Messfeier im Garten des Klosters Gauenstein – wo Schwestern des Ordens der Heiligen Klara leben – in Schruns.

Große Ehre für Bischof und Olympiasieger

Der Bischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, im Jahr 2022, nach einer Messfeier im Garten des Klosters Gauenstein – wo Schwestern des Ordens der Heiligen Klara leben – in Schruns.