Rasantes Klubrennen auf der Bazora

Schiklubmitglieder fuhren Top-Zeiten am beliebten Hausberg heraus.
Frastanz Besser hätten die Bedingungen beim diesjährigen Termin fürs Klubrennen des Schiklubs Frastanz nicht sein können. Pünktlich zum Rennwochenende hat es an den Vortagen geschneit und am Renntag kam auf der Bazora für beste Sicht die Sonne zum Vorschein.

Beliebter Hausberg
“Am liebsten würden wir unser Klubrennen jedes Jahr hier auf der Bazora durchführen, und wenn es die Bedingungen erlauben, starten wir hier oben an unserem Hausberg”, freute sich Schiklub-Frastanz-Obmann Pierre Egger über perfekte Bedingungen am Start. Oberhalb der Bazora Alp auf 1500 Metern startete das Rennen als Riesentorlauf mit Ziel an der Schihütte des Schiklubs Frastanz auf rund 1.340 Metern Meereshöhe. Für die flache Gleitpassage oberhalb der Bergstation des Bazoralifts zählten neben perfekter Hocke auch gut gewachste Schi. Im darauffolgenden Zielhang führte dann eine gut gewählte Linienführung zum gewünschten Erfolg bei der Einfahrt ins Ziel.

Im Start traten Schiklubmitglieder von fünf bis über achtzig Jahren an und bewiesen eindrucksvoll, dass der gesunde Schisport keinerlei Alter kennt. Bei den Bestzeiten gab es keine große Überraschung. So konnten die Favoriten Corinne und Pierre Egger ihre Klubmeistertitel verteidigen. Pierre Egger bewältigte die Strecke über rund 160 Meter Höhendifferenz in 33,04 Sekunden, Corinne Egger fuhr in 35,79 Sekunden ins Ziel ein.

Bei den Schülern waren Ilvy Latzer mit der Startnummer 5 und Magnus Egger mit der Startnummer 11 die Schnellsten. Die frisch gekrönte Schülermeisterin von 2026 fuhr in 41,48 Sekunden ins Ziel, der Schülermeister brauchte für die Strecke sogar nur 39,77 Sekunden. Auch in den höheren Altersklassen wurden wieder Spitzenzeiten gefahren. Hannelore Egger (Jahrgang 1951) fuhr in 42,53 Sekunden, die älteste Teilnehmerin Waltraud Wertnig (1941) in 55,75 ins Ziel. Noch schneller waren die Senioren Franz Egger (1945) in 39,59, Hubert Gstach (1953) in 40,24 und Hubert Gaßner (1947) in 40,47 Sekunden. Das Rennen verlief trotz einzelner Stürze verletzungsfrei.
Begehrte Trophäen
Voller Einsatz und tolle Leistungen wurden im Ziel mit Pokalen, Medaillen und Krügen belohnt, die von Pierre Egger und Robert Schöch überreicht wurden. Anschließend klang der Tag gesellig in der Schihütte aus. HE









