Musik verbindet Generationen

Heimat / 16.03.2026 • 16:37 Uhr
Das Konzert der drei Generationen Pecoraro war ein musikalisches Highlight voller Emotionen und Virtuosität
Das Konzert der drei Generationen Pecoraro war ein musikalisches Highlight voller Emotionen und Virtuosität.Gerhard Scopoli

Bei ihrem “Heimspiel” ernteten Herwig, Mario und Oscar Pecoraro stehende Ovationen.

Bludenz Als “musikalisches Highlight voller Emotionen” bezeichnet die Kulturabteilung der Stadt Bludenz in ihrer Mitteilung das “umjubelte ‚Pecoraro-Heimspiel‘ im Stadtsaal Bludenz”.

Vier Mitglieder der Familie Pecoraro: Oskar, Werner (Bludenzer Sängerrunde), Mario und Herwig.
Vier Mitglieder der Familie Pecoraro: Oscar, Werner, Mario und Herwig.

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Drei Generationen der Pecoraros, Vater Herwig, Sohn Mario und Enkel Oscar, hätten einmal mehr ihre unverwechselbare Mischung aus Klassik, Pop und lateinamerikanischen Rhythmen präsentiert. “Die drei Ausnahmetalente nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise voller Leidenschaft, Spielfreude und Charme”, so die Stadt. Kulturstadtrat Cenk Dogan betont: “Die Pecoraros haben einmal mehr gezeigt, wie Musik Generationen verbinden kann. Diese drei Künstler auf einer Bühne zu erleben, die das Publikum in ihren Bann ziehen, ist etwas ganz Besonderes.”

Günter und Birgit Gassner sowie Thomas Witwer
Günter und Birgit Gassner sowie Thomas Witwer.

Die neuen Italo-Arrangements von Mario Pecoraro hätten für pure Gänsehautmomente gesorgt. Klassiker wie “Insieme” ebenso wie moderne Hits wie “Bella Ciao” hätten mediterranes Flair in den Bludenzer Stadtsaal gezogen und die italienischen Wurzeln der Musiker unterstrichen. Ebenso gefeiert worden seien die Eigenkompositionen “La mia bambina” und “Polvere di stelle”, die längst zu Publikumslieblingen geworden seien. Auch neu interpretierte Klassiker wie “Circle of Life” und “Can You Feel the Love Tonight” hätten viel Applaus geerntet. “Neben musikalischer Virtuosität überzeugten die Pecoraros auch mit Humor und spürbarer Familienverbundenheit auf der Bühne. Immer wieder wurde gelacht, mitgeklatscht und am Ende beider Abende gab es begeisterte Standing Ovations”, schreibt Bludenz Kultur.

Josef und Gerlinde Concin, Marlies und Gerold Trommelschläger
Josef und Gerlinde Concin, Marlies und Gerold Trommelschläger.

Konzertbesucher Thomas Witwer erzählte im Gespräch nach dem Konzert: “Mir hat das Konzert sehr gut gefallen. Ich war auch ganz hingerissen von dem südländischen Flair, das packt einen richtig”, sagte der Ensemble- und Orchesterposaunist, Dirigent und Musikschullehrer. Am besten gefallen habe ihm die Kombination von Mario Pecoraros “lockerer Art” mit der “strahlenden Opernstimme” seines Vaters Herwig Pecoraro. Das habe sich so gut ergänzt, “weil es zwei total verschiedene Welten sind”. Oscar Pecoraros Saxofon-Soli seien “sehr souverän gewesen zwischendrin”. Mario habe er schon gemeinsam mit der Bludenz Big Band Union erlebt.

Eine musikalische Reise voller Leidenschaft, Spielfreude und Charme gab es im Bludenzer Stadtsaal zu erleben.
Eine musikalische Reise voller Leidenschaft, Spielfreude und Charme gab es im Bludenzer Stadtsaal zu erleben.

Marlies Trommelschläger schwärmte: “Das Konzert war fabelhaft. Für unseren Jahrgang sowieso. Bei alten Liedern kommen alte Erinnerungen hoch. Es waren einige meiner Lieblingslieder dabei. Super war auch das Lied mit den Partisanen, das ist ein Ohrwurm. Beim Lied “Insieme” habe sie ihren Mann umarmt – “wieder einmal, denn da kamen Liebesgefühle hoch nach vielen Ehejahren”, erzählte Marlies Trommelschläger.

Eine musikalische Reise voller Leidenschaft, Spielfreude und Charme gab es im Bludenzer Stadtsaal zu erleben.
Eine musikalische Reise voller Leidenschaft, Spielfreude und Charme gab es im Bludenzer Stadtsaal zu erleben.

“Es war ein genialer Abend. Zwei meiner Lieblingslieder – Gloria und Felicità – wurden auch gespielt”, erzählte Claudia Hörburger. Nachdem ihr Vater Italiener sei, gebe es einen starken emotionalen Bezug zur italienischen Sprache. “Ich bin heuer das erste Mal seit Längerem wieder auf dem Konzert gewesen. Der Konzertbesuch wäre das Weihnachtsgeschenk für ihren Vater gewesen, dem es aber leider nicht gut gehe – so habe die Familie ihn gedanklich mitgenommen”, so Claudia Hörburger. SCO

Die Pecoraros zeigten einmal mehr, wie Musik Generationen verbinden kann.
Die Pecoraros zeigten einmal mehr, wie Musik Generationen verbinden kann.
Herwig Pecoraro (r.) mit Sohn Mario
Herwig Pecoraro (r.) mit Sohn Mario
Herwig Pecoraro mit Enkel Oscar
Herwig Pecoraro mit Enkel Oscar
Vater Herwig (M.), Sohn Mario (l.) und Enkel Oscar präsentierten einmal mehr ihre unverwechselbare Mischung aus Klassik, Pop und lateinamerikanischen Rhythmen.
Vater Herwig (M.), Sohn Mario (l.) und Enkel Oscar präsentierten einmal mehr ihre unverwechselbare Mischung aus Klassik, Pop und lateinamerikanischen Rhythmen.
Die Geschwister Elia (l.) und Sara Hörburger  (vorne in der Mitte) mit den Akteuren des Abends: Mario Pecoraro (2. v. l.), Herwig Pecoraro (2. v. r.) und Oscar Pecoraro.
Die Geschwister Elia (l.) und Sara Hörburger (vorne in der Mitte) mit den Akteuren des Abends: Mario Pecoraro (2. v. l.), Herwig Pecoraro (2. v. r.) und Oscar Pecoraro.
Die Pecoraros erwiesen sich einmal mehr als Publikumsmagnet.
Die Pecoraros erwiesen sich einmal mehr als Publikumsmagnet.
Ingrid und Franz Kofler
Ingrid und Franz Kofler