Leben zwischen Geistern und Wünschen

Puppenspieler Christoph Bochdansky begeisterte mit Geistern im Alten Kino Rankweil
Rankweil “Die Geister, die wir rufen – rufen zurück” ist der Titel des packenden Programms, mit dem Christoph Bochdansky einmal mehr BesucherInnen des Alten Kinos Rankweil in seinen Bann zog. Als “Abteilungsleiter für Verwünschungen” vermittelte der in Vorarlberg aufgewachsene, international erfolgreiche Künstler dem Publikum mit feinem Humor so einige Erkenntnisse über Geister, Elfen, Engel oder wie immer man sie nennen mag.

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Dazu gehörten der nicht nur wörtliche Zusammenhang von Wünschen und Verwünschungen oder die Feststellung, dass es sich bei Wünschen um verkleidete Geister handle. “Haben Sie manchmal auch Schwierigkeiten mit Ihrem Geist?”, fragte er neckisch und demonstrierte, wie es ist, auf sein Innerstes zu hören: “und dann hat es einem nichts zu sagen”.

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Noch schlimmer ist es, wenn Mensch einen von seinen Göttern “hochachtungsvoll” gezeichneten Brief bekommt, in dem sie ihm ihren Beschluss mitteilen, keine Hoffnung mehr in ihn zu setzen und dabei seien, die Endfassung für eine Neuschöpfung zu erstellen. Die Begründung: “Es macht keinen Spaß, euch noch länger zuzuschauen!”. Vorausgegangen ist dem ein Dialog zwischen Geistern, in dem einer mitteilt, er “habe so manchmal das Gefühl, dass die Menschen nicht an uns glauben. Dabei erfüllen wir ihnen doch die seltsamsten Wünsche!”.

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Eine der ins Spiel gebrachten Puppen entpuppt sich als Reiseleiter für die “Seelenreise”, die früher oder später anzutreten ist. Auf ihr unterhalten sich etwa zwei Kobolde, bei deren lautstarkem Streit Bochdansky einen Teil seiner schauspielerischen Fähigkeiten schön ausspielen kann. Das gilt auch für die Geschichte vom Frosch am grünen Teich, der diesen wegen Abneigung der Eltern gegen die Verbindung wie vor Jahrzehnten schon der Mensch als Platz für geheime Rendezvous mit seiner späteren Frau genutzt hat. Der Mensch soll die Stellung halten und gerät unverhofft an die junge Fröschin, die ihn ganz unwiderstehlich findet. Einfach köstlich die Szene beim Dazustoßen des Galans. Ähnlich unterhaltsam ist die Begegnung von Elfe und “Wildem Mann”. AME









