Unvergleichliche Angebotsvielfalt

Neuerungen im Gesundheitszentrum Tschann begeistern Besucher bei den “Tagen der offenen Tür”.
Feldkirch “Ich komme seit neun Jahren drei Mal in der Woche, es tut meinem allgemeinen Wohlbefinden so gut. Ich bin vor Trainingsbeginn knapp vor einer dann nicht mehr nötigen Knieoperation gestanden.” Das berichtete die mit ihrem Mann Günter zur Besichtigung der Neuerungen im Feldkircher Gesundheitszentrum Tschann gekommene Magdalena Fleisch aus Frastanz der VN Heimat.

Als Gründer des Unternehmens 1980 erinnert sich Sigi Tschann an eine Drückbank und eine Proteindose auf einer deutschen Sportartikelmesse. Zwei, drei Jahre seien dann die Hallen schon voll gewesen, die ersten Geräte haben die Tschanns aus Amerika und England importiert. In einem großen Raum sind die ohne Elektronik auskommenden “Old School”-Geräte aufgestellt, mit denen zusätzliche Abwechslung geboten wird. Z. B. in Kombination mit den Geräten, an denen in jeweils zwei Mal zwanzig Minuten Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, der Gleichgewichtssinn und mehr gestärkt werden können.

Die bei der Anfangsanalyse festgestellte Maximalkraft ist Basis für die individuellen, von Zeit zu Zeit angepassten Trainingsprogramme. Sie sind ebenso wie die an die jeweilige Körpergröße angepassten Sitzpositionen auf einer Chipkarte enthalten, wobei die in den Geräten enthaltene KI für optimale Bewegungsabläufe mit der eigens entwickelten Tschann-App kombiniert ist.

Durch die über ein Jahr hinweg erfolgte bauliche Erweiterung ist der Indoorbereich um 400 Quadratmeter vergrößert worden. Dazu kommt ein rund 130 Quadratmeter großer Outdoorbereich. In letzterem konnten die Besucherinnen Getränke und Eisspezialitäten von “Linda’s” an Stehtischen und auf Sitzgelegenheiten genießen.

Ganz neu ist die “Booty Straße”, deren Maschinen auf den Aufbau und die Straffung der Gesäßmuskulatur ausgelegt sind, die gezielte Isolierung und maximale Aktivierung der Gluteusmuskeln durch spezielle biomechanische Anpassungen machen den Unterschied zum herkömmlichen Beintraining. Bei der richtigen Nutzung hilft ein Ampelsystem (grün fürs Training und rot für die Pausen). Für Rehas nach Operationen gibt es Geräte, bei denen die Beine bzw. Arme und Schultern ungleich stark belastet werden können. Außer schmerzfreier Beweglichkeit geht es ums Abnehmen, allgemeine Fitness, die Stärkung von Herz und Kreislauf, Kraft und Ausdauer sowie Muskelaufbau etwa für bestimmte Sportarten. Stolz sind die Tschanns auch auf das zum koordinativen, in drei Stärken ausgelegte Trainingsgerät “Sensopro”.

Zu den BesucherInnen gehörten Coleen Böhmwalder, Benjamin Gehringer sowie Julian und Pascal Loacker. Sie schätzen die Möglichkeit, sowohl in Hohenems als auch in Feldkirch zu trainieren. Von Besonderheiten wie dem Beckenbodentrainer mit Magnetresonanz, dem “Sensopro” für koordinatives Training oder der mit einem Vakuum kombinierten Kälteanwendung für die Hände (“Alpha-Cooling”) zeigten sich auch der ehemalige Studiobetreiber und Branchensprecher Manfred Scheel und Gattin Elke beeindruckt. AME




