Durch Frastanz marschiert und mit Blasmusik brilliert

Heimat / 04.05.2026 • 10:55 Uhr
Fröhlich marschiert die Musikkapelle bei schönstem Wetter durch Sonnenheim.
Fröhlich marschiert die Musikkapelle bei schönstem Wetter durch Sonnenheim.Henning Heilmann

Schwungvolle Märsche erklangen: Musikverein Frastanz hat den ersten Mai begangen.

Frastanz Mit rund 50 Kapellmitgliedern marschierte der Musikverein Frastanz 21.036 Schritte quer durch Frastanz hindurch und beging den Tag der Blasmusik bei herrlichem Sonnenschein mit 47 Märschen, zwei Polkas und einem Prosit auf den Welttag der Tuba.

Obmann Johannes Decker und Stabführer Jürgen Blacha bei Familie Gabriel.
Obmann Johannes Decker und Stabführer Jürgen Blacha bei Familie Gabriel.

Start beim Altbürgermeister

Um halb sieben versammelte sich die Musikkapelle bei Altbürgermeister Eugen Gabriel vor der “Villa Hilda” im Stutzweg, wo sie von Familie Gabriel mit Hefezopf und frischem Kaffee zum Frühstück empfangen wurde. Auf Stabführer Jürgen Blachas Zeichen wurde pünktlich um sieben Uhr gestartet. Zur ersten Station in der Frastafedner Straße war es nicht weit, wo die Kapelle traditionell mit Hochprozentigem begrüßt wird. An der Frastafedner Kapelle vorbei bog die Kapelle, von Trommelwirbeln begleitet, mit schönem Blick auf die Pfarrkirche anschließend in den Schlossweg ein. Über den Kirchplatz ging es rechts in die Landamann-Egger-Straße, von wo der Weg Richtung Bardella angetreten wurde.

Julia, Sarah, Linda und Leonie zählen zu den jüngsten Kapellmitgliedern.
Julia, Sarah, Linda und Leonie zählen zu den jüngsten Kapellmitgliedern.

Bei Familie Moosbrugger in der Mottner Straße fand die nächste Rast statt. Lieselotte feiert am ersten Mai Geburtstag und durfte einen Marsch dirigieren, Schwiegersohn Martin Pfeffer ist eng mit der Blasmusik verbunden und als Tubist und Kapellmeister schon vielen bekannt.

In der Frastafedner Straße waren Selfies mit den Musikanten begehrt.
In der Frastafedner Straße waren Selfies mit den Musikanten begehrt.

Über die Riedstraße und Heimatstraße ging es nun weiter in die Sonnenberger Straße, wo in der Wohnsiedlung hinter dem 11er traditionell ebenso ein Ständchen gespielt wird. “Ohne Rast” erklang hier der nächste Marsch, einer von fast 50 Märschen. Über den sogenannten “Katzenbuckel”, die Bahnüberführung, ging es ins Sonnenheim, wo Familie Winkler seit über drei Jahrzehnten mit Grillwurst, Kuchen und Getränken für die “Fraschtner Musik” aufwartet. Nach einem weiteren Ständchen ging der Zug weiter und bog kurz darauf links ab, unter den Bahngleisen hindurch die Bahnhofstraße rauf. Danach wurde in die Schmittengasse abgebogen, wo der Musikverein für die Bewohner des Sozialzentrums ein Ständchen spielte und schwungvolle Märsche zum Besten gab. Die drei Tubisten ließen am Bildungszentrum zum Welttag der Tuba “ein Prosit auf die Gemütlichkeit” erklingen. Neu mit dabei waren heuer am Tag der Blasmusik Linda Grutsch und Leonie Gstach.

Auch das Saxophon erklang bei 47 Märschen
Auch das Saxophon erklang bei 47 Märschen “ohne Rast”.

Nun ging es auf Kasal und dann den Hofnerfeldweg hinauf. Am Gemeindeamt vorbei zog die Kapelle die Alte Landstraße hinab. Auch die Mühlegasse wurde besucht, ehe über den Wiesenfeldweg in den Brühlweg gezogen wurde. Auch im Einliserfeldweg, beim Feldgatter und in der Kreuzgasse wurde flott aufgespielt.

Geburtstagskind Lieselotte Moosbrugger durfte einen Marsch dirigieren.
Geburtstagskind Lieselotte Moosbrugger durfte einen Marsch dirigieren.

Ausklang beim Bürgermeister

Zum feierlichen Abschluss des Rundgangs hieß Bürgermeister Walter Gohm die Musikanten im Spondaweg willkommen, wo köstliche Grillspezialitäten im Garten serviert wurden. Mit Musikverein-Frastanz-Obmann und Tubist Johannes Decker wurde auf den “Welttag der Tuba” angestoßen. Nach weiteren Märschen ruhten sich die müden Musikantinnen und Musikanten nach etwa 14 Kilometer Fußmarsch auf der Wiese und auf den Bänken gemütlich aus. HE

Obmann Johannes Decker mit Familie Winkler bei der
Obmann Johannes Decker mit Familie Winkler bei der “traditionellen Wurststation”.
Am
Am “Welttag der Tuba” ließen sich die Tubisten gehörig feiern.
Auch in der Mottner Straße wurde schwungvoll aufgespielt.
Auch in der Mottner Straße wurde schwungvoll aufgespielt.
Klarinette und Waldhorn im Sonnenschein - der erste Mai lud zur Blasmusik ein.
Klarinette und Waldhorn im Sonnenschein – der erste Mai lud zur Blasmusik ein.
Am Welttag der Tuba spielte Obmann Johannes Decker mit vollem Elan.
Am Welttag der Tuba spielte Obmann Johannes Decker mit vollem Elan.
Auch in der Sonnenberger Straße wurde fröhlich aufgespielt.
Auch in der Sonnenberger Straße wurde fröhlich aufgespielt.
Eine der schönsten Raststationen erlebt der Musikverein im Sonnenheim bei Familie Winkler.
Eine der schönsten Raststationen erlebt der Musikverein im Sonnenheim bei Familie Winkler.
Auch für die Bewohner des Sozialzentrums wurde ein Platzkonzert gegeben.
Auch für die Bewohner des Sozialzentrums wurde ein Platzkonzert gegeben.
Stabführer Jürgen Blacha und Obmann Johannes Decker mit den neuen Kapellmitgliedern Linda Grutsch und Leonie Gstach.
Stabführer Jürgen Blacha und Obmann Johannes Decker mit den neuen Kapellmitgliedern Linda Grutsch und Leonie Gstach.