Durch Frastanz marschiert und mit Blasmusik brilliert

Schwungvolle Märsche erklangen: Musikverein Frastanz hat den ersten Mai begangen.
Frastanz Mit rund 50 Kapellmitgliedern marschierte der Musikverein Frastanz 21.036 Schritte quer durch Frastanz hindurch und beging den Tag der Blasmusik bei herrlichem Sonnenschein mit 47 Märschen, zwei Polkas und einem Prosit auf den Welttag der Tuba.

Start beim Altbürgermeister
Um halb sieben versammelte sich die Musikkapelle bei Altbürgermeister Eugen Gabriel vor der “Villa Hilda” im Stutzweg, wo sie von Familie Gabriel mit Hefezopf und frischem Kaffee zum Frühstück empfangen wurde. Auf Stabführer Jürgen Blachas Zeichen wurde pünktlich um sieben Uhr gestartet. Zur ersten Station in der Frastafedner Straße war es nicht weit, wo die Kapelle traditionell mit Hochprozentigem begrüßt wird. An der Frastafedner Kapelle vorbei bog die Kapelle, von Trommelwirbeln begleitet, mit schönem Blick auf die Pfarrkirche anschließend in den Schlossweg ein. Über den Kirchplatz ging es rechts in die Landamann-Egger-Straße, von wo der Weg Richtung Bardella angetreten wurde.

Bei Familie Moosbrugger in der Mottner Straße fand die nächste Rast statt. Lieselotte feiert am ersten Mai Geburtstag und durfte einen Marsch dirigieren, Schwiegersohn Martin Pfeffer ist eng mit der Blasmusik verbunden und als Tubist und Kapellmeister schon vielen bekannt.

Über die Riedstraße und Heimatstraße ging es nun weiter in die Sonnenberger Straße, wo in der Wohnsiedlung hinter dem 11er traditionell ebenso ein Ständchen gespielt wird. “Ohne Rast” erklang hier der nächste Marsch, einer von fast 50 Märschen. Über den sogenannten “Katzenbuckel”, die Bahnüberführung, ging es ins Sonnenheim, wo Familie Winkler seit über drei Jahrzehnten mit Grillwurst, Kuchen und Getränken für die “Fraschtner Musik” aufwartet. Nach einem weiteren Ständchen ging der Zug weiter und bog kurz darauf links ab, unter den Bahngleisen hindurch die Bahnhofstraße rauf. Danach wurde in die Schmittengasse abgebogen, wo der Musikverein für die Bewohner des Sozialzentrums ein Ständchen spielte und schwungvolle Märsche zum Besten gab. Die drei Tubisten ließen am Bildungszentrum zum Welttag der Tuba “ein Prosit auf die Gemütlichkeit” erklingen. Neu mit dabei waren heuer am Tag der Blasmusik Linda Grutsch und Leonie Gstach.

Nun ging es auf Kasal und dann den Hofnerfeldweg hinauf. Am Gemeindeamt vorbei zog die Kapelle die Alte Landstraße hinab. Auch die Mühlegasse wurde besucht, ehe über den Wiesenfeldweg in den Brühlweg gezogen wurde. Auch im Einliserfeldweg, beim Feldgatter und in der Kreuzgasse wurde flott aufgespielt.

Ausklang beim Bürgermeister
Zum feierlichen Abschluss des Rundgangs hieß Bürgermeister Walter Gohm die Musikanten im Spondaweg willkommen, wo köstliche Grillspezialitäten im Garten serviert wurden. Mit Musikverein-Frastanz-Obmann und Tubist Johannes Decker wurde auf den “Welttag der Tuba” angestoßen. Nach weiteren Märschen ruhten sich die müden Musikantinnen und Musikanten nach etwa 14 Kilometer Fußmarsch auf der Wiese und auf den Bänken gemütlich aus. HE








