Kleines Dorf, “große Werkzeugkiste”

Das kommt nur alle 30 Jahre vor: Lorüns feierte die Ankunft des neuen Tanklöschfahrzeuges.
Lorüns Zahlreiche Lorünserinnen und Lorünser fanden sich vor Kurzem beim Gerätehaus ein, um die Ankunft des neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) gebührend zu feiern. “Es war ein denkwürdiges Ereignis für unsere Gemeinde”, sagte Bürgermeister Andreas Batlogg, der seine Freude mit Feuerwehrkommandant Wolfgang Kurz, dessen Stellvertreter Simon Batlogg, Vizebürgermeisterin Irene Batlogg-Almberger, Gemeinderat Dominik Batlogg, den Gemeindevertretern Martin Batlogg, Mathias Batlogg, Christian Sauerwein, Florian Langer, Ehrenkommandant Norbert Batlogg und anderen teilte.

Die Beschlussfassung zur Anschaffung des neuen Fahrzeuges – es führt 2000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummittel mit – sei eine gute Entscheidung gewesen, wenn man die jetzige wirtschaftliche Lage betrachte, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt. Zudem würden die Förderungen überall knapp werden. Eine Investition in die Sicherheit habe sicher für alle einen großen Nutzen. Groß gefeiert werde dann im September.



Feuerwehrkommandant Wolfgang Kurz meinte, die Begleitung des neuen Feuerwehrfahrzeuges sei ein großer Schritt gewesen. Das alte Feuerwehrfahrzeug habe 30 Jahre im Einsatz gestanden. Die Ausrüstung des neuen Fahrzeuges bringe für die Feuerwehr “große Erleichterungen und einen Mehrwert für die Sicherheit unserer Bevölkerung, da wir dadurch schlagkräftiger geworden sind”. Er freue sich für die Mannschaft und den Fahrzeugausschuss mit dem “Seniorkommandanten” Gabriel Schnetzer, dem stellvertretenden Kommandanten Simon Batlogg, Zugskommandanten Florian Langer, ehemaligen Gerätewart Christian Sauerwein und Dominic Rudigier, “dass wir jetzt so ein Fahrzeug haben”, betonte Wolfgang Kurz.

Simon Batlogg erklärte: “Die Anschaffung war für mich sehr herausfordernd.” Es habe gegolten, das vollständige Geschehen im Feuerwehrwesen, seien es Hochwasser, technische Einsätze, Hilfeleistungseinsätze, aber auch Brandeinsätze, bestenfalls mit einem Auto abzudecken. “Grundsätzlich kann man sagen, es ist eine große Werkzeugkiste geworden und sollte das bestmöglich ausgestattete Erstfahrzeug für unsere Feuerwehr sein. Wir haben einige Tage in Linz verbracht. Die Zeit war sehr aufschlussreich. Die Einschulung und die Abnahme seitens der Firma Rosenbauer verlief sehr kooperativ. Ein großes Lob verdient die ganze Feuerwehr und ganz Lorüns.”

Gabriel Schnetzer zeigte sich dankbar gegenüber allen, die es ermöglicht hatten, “dass wir so ein Fahrzeug bekommen”. Die Neuanschaffung wurde unter seiner Kommandantschaft in die Wege geleitet. Gabriel Schnetzer würdigte im Gespräch die geleistete Arbeit von Wolfgang Kurz, Simon Batlogg und dem TLF-Team. Im Zuge der Neuanschaffung habe die Feuerwehr “immer quer verglichen und nicht alles von einem Lieferanten bezogen”. Und so sei es gelungen, viel Geld einzusparen. Wolfgang Kurz hob die angenehme Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr hervor: “Wir waren uns immer einig.” Mit dem Auto müsse sich die Lorünser Feuerwehr nicht verstecken. SCO
















