Volkshochschule Bludenz mit neuem Obmann

Heimat / 28.05.2026 • 16:19 Uhr
Neo-Obmann Dir. Gerald Fenkart (li.) mit seiner Vorgängerin Olga Pircher und GF Patrick Burtscher (Foto OS)
Neo-Obmann Dir. Gerald Fenkart (li.) mit seiner Vorgängerin Olga Pircher und GF Patrick Burtscher .Otto Schwald

Direktor Gerald Fenkart löst Obfrau Olga Pircher an der Spitze der VHS ab

Bludenz Kürzlich fand in den Räumen der VHS Bludenz die Jahreshauptversammlung statt, zu der die interimistische Obfrau Olga Pircher zahlreiche Gäste aus Politik und diversen Bildungseinrichtungen begrüßen konnte.

In seinem Bericht gab Geschäftsführer Patrick Burtscher einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der VHS im abgelaufenen Jahr, wobei er einmal mehr herausstrich, wie wichtig die VHS Bludenz als einzige Erwachsenenbildungsinstitution des Oberlands ist.

Das reichhaltige Angebot trug neben traditionellen Bereichen wie Sprachen – Deutschkurse für MigrantInnen nehmen seit Jahren einen großen Raum ein – und Gesundheit – physische und psychische Gesundheit werden im Berufsleben immer wichtiger – vor allem der zunehmenden Digitalisierung Rechnung. In diesem Metier ist die VHS Bludenz inzwischen über die Bezirksgrenzen hinaus ein wichtiger Anbieter. Vor allem hat sie hier auch Kinder und Jugendliche im Blickpunkt, denn digitale Bildung ist in der heutigen Zeit essenziell und aus dem Leben speziell jüngerer Menschen nicht mehr wegzudenken.

Burtscher warf auch einen Blick in die Zukunft, wo es mit der Sommerakademie heuer eine wichtige Neuerung gibt, bei der das Angebot der ehemaligen Sommerschule mit einer Reihe von Ferienkursen kombiniert wird. So werden im August und September fast 50 Lern- und Kreativwochen für Schülerinnen und Schüler (sechs bis 14 Jahre) angeboten.

Nicht zuletzt aus finanzieller Sicht sei für die VHS Bludenz besonders erfreulich, erklärte Burtscher, dass die Stadt Bludenz und alle anderen Gemeinden der Region die Wichtigkeit der VHS als Bildungs-Nahversorger erkannt hätten und diese je nach Größe auch mit entsprechenden Beiträgen finanziell unterstützen würden. Damit dürfte es der VHS in der Zukunft auch gelingen, die durch die Corona-Pandemie entstandenen heftigen Abgänge wieder zu kompensieren. Ein Blick auf die Teilnehmerzahlen zeige zudem deutliche Steigerungen – und dies trotz der momentanen Teuerungsproblematik. Dass dies alles möglich sei, verdanke er auch dem engagierten Team im Büro, das innovativ an der ständigen Verbesserung des Angebots arbeite.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stand dann die Neuwahl eines Obmanns. Nachdem Olga Pircher im Verlauf des abgelaufenen Vereinsjahres als Stellvertreterin der zurückgetretenen Obfrau Mag. Karin Fritz wieder in die erste Reihe gerückt war, war für die neue Periode nach einem neuen Obmann Ausschau gehalten worden. Er konnte gefunden werden, und zwar in Person des Direktors des BG Bludenz, Mag. Gerald Fenkart. Mit ihm rückt ein Mann an die Spitze der VHS, der sich in der Vergangenheit schon öfter große Verdienste dieser gemacht hatte. Unter anderem organisierte er über viele Jahre die Sommerschule, die stets in den Klassen des Gymnasiums durchgeführt werden konnte. Diese Personalie dürfte zudem für die Zukunft Garant sein für eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen, benötigt man für die Durchführung der VHS-Kurse doch dringend Räumlichkeiten.