Blühstreifen und Fest in “Pfarrers Bühel”

Zweite Auflage des Klauser Weinbergfestes ein noch größerer Erfolg als die erste.
Klaus Für seine letzten Flaschen des Jahrgangs 2025 vom Klauser Weingarten “Pfarrers Bühel” hatte Pfarrer Pio Reinprecht eine ganz besondere Verwendung: Er füllte sie in kleine Glaszylinder, weihte sie am Ende der Feldmesse und ließ sie von den Ministranten Luis Nußbaumer und Valentin Welte am Ende der Feldmesse an die Besucher verteilen. “Wenn es euch seelisch oder körperlich nicht gut geht, empfehle ich, einen Tropfen davon einzunehmen”, erklärte der Seelsorger. Weil der Segen auch für die kleinen Behälter gelte, ließen sich diese ohne Weiteres nachfüllen.

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Der Seelsorger dankte den Messbesuchern, aber auch Michael Bardo, Berni Engl und Erika Kawasser, die mit ihren Gitarren und Stimmen den Gottesdienst musikalisch begleiteten. Sie sind gelegentlich auch in der Pfarrkirche zu erleben, zusammen mit anderen Musiker:innen bei weltlichen Anlässen als “Die Allrounders”. Für Stimmungsmusik beim Fest sorgten zuerst die von Manuela Vonbun geleitete Bürgermusik Klaus, später das “Trio Alpensound”.

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Bürgermeister Simon Morscher freute sich wie die sehr zahlreichen Besucher:innen über das schöne Wetter und bedankte sich beim Weingartenteam. Zum einen für die Bewirtung, für die eine Reihe von Freund:innen organisiert wurden, zum anderen für die viele Arbeit, die für das Erzeugen des “jedes Jahr besseren” Weins nötig ist.

Glas- oder flaschenweise erwerben konnten die Festbesucher:innen den Klauser Wein an der Weinbar ebenso wie eine Auswahl weiterer Rebensäfte: Grüner Veltliner Classic von Sommer, Sauvignon Blanc von Muenzenrieder, Morillon Classic von Steurer, Weißburgunder von Studeny, Zweigelt Selection von Fam. Auer, Rosé “Kalk & Stein” von A. Unger und “Rose & Co” (Frizzante) von Muenzenrieder.

Für das leibliche Wohl sorgten als “Die Wurst” Grillprofi Ulli Bischoff zusammen mit Metzgermeister Gernot Kopf und seiner Familie sowie Elke Sturn. Vom Ringgrill gab es knackige “Rote” und “Weiße”, Zack-Zack in verschiedenen Varianten (Huhn, Rind, Vegi), “Burger Spezial à la Kluser Wiberg”, gegrillten Bauch mit Kren im Rötle oder zwei Scheiben mit Brot und Kartoffelsalat. Weiters im Angebot: Aufstrichbrote (mit Frischkäse oder Verhackertem), Kartoffelsalat sowie eine schöne Auswahl selbst gemachter Kuchen.

Der mit seiner Frau Christa und anderen im Weinbauteam stark engagierte Jürgen Bischoff würdigte die besonderen Beiträge ihrer Mitstreiter Regine und Roland Frick. Letzterer hat die Weinbauschule in Krems absolviert und bringt dadurch das nötige Fachwissen etwa für den Rebschnitt oder die Arbeit im Keller mit. Ein Ergebnis von Fricks Fachkompetenz sind eine Reihe von zwischen den Rebzeilen angelegten “Blühstreifen”. Sie dürfen nicht betreten werden und sind nicht nur Nahrung für die Bienen. Die Tiefwurzler bringen Stickstoff in den Boden, lockern ihn auf und lassen so mehr Nährstoffe und Wasser eindringen. Wenn die Blühpflanzen, darunter einige “Leguminosen”, “gemulcht” werden, dienen sie ihrerseits als Nahrung für die Rebstöcke. Als Dankeschön überreichte Bischoff dem Ehepaar Frick eine Magnumflasche. AME































