Wäldar Fise ließ Egger Gmuondsplatz beben

Bei “Sommer am Platz” ging mit dabado vor dem Posthus so richtig die Post ab.
Egg “Unser neuer Gmuondsplatz hat sich endgültig als Arena für Open-Air-Events etabliert, es hat sich gelohnt, dass wir für den ‚Sommer am Platz‘ heuer Nägel mit Köpfen gemacht und etwas mehr in diese Wälder Fise investiert haben”, war Bürgermeister Marc Meusburger rundum zufrieden, als er sich von der GZ-Baustelle aus einen Überblick auf die Festarena verschafft hatte.
Auf dem neugestalteten Platz, der in der Silvesternacht 2024/25 mit einer Riesenparty eröffnet worden war, tummelten sich bereits viele Gäste, und “der richtig große Ansturm wird kommen, wenn dabado zu spielen beginnt”. Er sollte recht behalten: Als dabado – steht für Da-niel Fleps am Keyboard, Ba-stian Berchtold am Bass und Do-minik Geyr an der Gitarre, die sich für die große Bühne mit Dominik Wild und Cenk Dogan verstärkt hatten – ihre Show begannen, brodelte der Gmuondsplatz.

Dabado ist eigentlich ein Trio, mit “klassischer” Ausbildung: Daniel, Bastian und Dominik bauen auf abgeschlossene Musikstudien, beherrschen ihre Instrumente virtuos. Was nicht heißen soll, dass sie sich “brav” präsentieren – ganz im Gegenteil: Sie bringen ihre Musik, teils eigene Kompositionen, teils gecoverte Welthits, die sie außergewöhnlich interpretieren, auch showmäßig herüber.
Diesmal passte alles
“Sommer am Platz” stand bereits im Vorjahr auf dem Egger Veranstaltungsprogramm, “aber da lief es noch nicht so richtig”, erzählt wenig später Meusburgers Vorgänger Paul Sutterlüty bei einem Eisbecher in Suzi’s Eiscafé. Die Posthus-Gastronomie (Sutterlüty: “Wir haben lange gesucht, am Ende ist uns ein Glücksgriff gelungen.”) ist eine wichtige Aufwertung des Gmuondsplatzes. Suzi’s Eiscafé ist darüber hinaus ebenso wie das Lokal von Sarah kocht bei Veranstaltungen ein perfektes “ruhiges Plätzchen” abseits des Trubels.
“Ein Abend ist im Vorjahr ins Wasser gefallen und wurde abgesagt”, blicken Sutterlüty und sein Nachfolger auf den etwas verunglückten Start 2025 zurück und konstatierten bestens gelaunt, dass “diesmal alles passt”.
Musterer und Junggesellinnen
Mitten drin im fröhlichen Treiben auch Claudius Feuerstein, der die Festivitäten seiner Mustererkollegen des Jahrgangs 2008 “koordinierte”. “Es ist im Bregenzerwald ein alter Brauch, dass die Jugendlichen ihre Musterung ausgiebig feiern”, schmunzelt der Gemeindechef und ergänzt, “dass wir damit kein Problem haben, solange das im Rahmen bleibt und die Jugendlichen nicht unangenehm auffällig werden …”
“Auffällig” wurde die Truppe künftiger Vaterlandsverteidiger beim Sommer am Platz höchstens optisch – durch ihre “Fahnenuniform” samt Filzspitzhut mit rot-weiß-rotem Fähnchen.
Weniger auffällig, aber nicht minder in Feierstimmung war eine Gruppe junger Frauen, die mit der künftigen Braut Anna Junggesellinnenabschied feierten. Hochzeit wird zwar erst in ein paar Wochen gefeiert, “aber der Sommer am Platz war der richtige Rahmen für unsere Feier”, ließ die fröhliche Runde wissen.
Erweiterungsmöglichkeit
“Unser Gmuondsplatz”, so Bürgermeister Meusburger, “hat auch den Vorteil, dass er für solche Großveranstaltungen einfach auf die L 29, die Großdorfer Straße, hinaus erweitert werden kann. Der Verkehr kann während der Sperre problemlos über den Busterminal umgeleitet werden.”
Wiederholung am 14. August
Umleiten wird man den Verkehr wieder am 14. August, wenn Sommer am Platz wiederholt wird. Los geht es wieder um 19:30 Uhr, ab 21 Uhr spielen die Quärgängar und die Schtubobuobo.STP









