Starke Bläserklänge trotz Wetterkapriolen

Die „Landstraßen Musig“ begeisterte bei den Montafoner Resonanzen mit böhmischen Klängen.
Lorüns Acht Musiker aus Österreich und Südtirol vereint die “Landstraßen Musig”. Den Montafoner Resonanzen gelang es, die Musiker für einen Auftritt in Lorüns zu gewinnen. Große Freude an den Bläserklängen hatten am Sonntagabend Hotelier Markus Felbermayer (Montafoner Resonanzen), Musiker Thomas Ludescher, seine Frau Christine Ludescher (Musikschule Brandnertal), der Lorünser Bürgermeister Andreas Batlogg, seine Frau Edith Batlogg, der ehemalige Gemeindechef Lothar Ladner und zahlreiche andere. Die Landstraßen Musig habe ihr Publikum mit “Blasmusik vom Feinsten” begeistert, berichtete die Gemeinde Lorüns auf ihrer Homepage. “Aufgrund eines herannahenden Gewitters wurde die Veranstaltung kurzerhand unterbrochen und in den Mehrzwecksaal der Gemeinde umgesiedelt, wo die Veranstaltung nach einer Viertelstunde fortgesetzt werden konnte.”

Wie Landstraßen-Musiker Niklas Pöttinger erzählte, war das Ensemble im Montafon gut aufgenommen und mit einem Korb mit Getränken und Snacks begrüßt worden. Der Soundcheck am Dorfplatz habe reibungslos funktioniert, was nicht selbstverständlich sei. Umgeben von den Bergen habe die Landstraßen Musig am Dorfplatz ein tolles Ambiente vorgefunden. “Leider ist während der Veranstaltung der Wind gekommen, aber das Team von den Montafoner Resonanzen hat schnell reagiert. Auch das Publikum war hilfsbereit. Wir kommen gerne wieder hierher”, betonte der Oberösterreicher. In Lorüns spielte die Landstraßen Musig hauptsächlich klassisch böhmische Stücke und einige von ihren Idolen, den Egerländer Musikanten. Oder auch Stücke wie “Ein Leben lang” von den Fäaschtbänkler mit dem Arrangement der Kaisermusikanten. Mehr als zwei Drittel der gespielten Stücke waren Eigenkompositionen des Tubisten Filip Senoner.

Landstraßen-Musig-Mitglied Lukas Ludescher aus Bürs sagte nach dem Konzert: “Wir hatten einen schönen Abend mit guter Stimmung und Gaudi.” Als “lässig” empfand den Abend auch Ensemble-Mitglied Benedikt Bär aus Langenegg: “Im Saal wurde es heiß, aber es war cool.” Die Gruppe habe vor dem Lorünser Auftritt eine längere Spielpause gehabt. Umso größer sei die Freude der Musiker gewesen, wieder gemeinsam zu spielen. Gemütliche Events wie jenes in Lorüns genieße er am meisten.

Andreas Batlogg, Bürgermeister von Lorüns, freute sich über den Konzerterfolg: “Der Abend war sehr schön und hat super angefangen am Kirchplatz. Leider hat dann das Wetter nicht mehr mitgespielt. Aber die Veranstaltung war perfekt organisiert von den Montafoner Resonanzen und auch von Montafon Tourismus und hätte nicht besser starten können. Die Musiker boten ein hohes künstlerisches Niveau.” Als Fan von Jazzmusik will sich das Gemeindeoberhaupt vom 20. bis 23. August ebendieses Genre beim Festival nicht entgehen lassen.

Edgar Fleisch, Posaunist bei der Stadtmusik Bludenz, zeigte sich begeistert: “Der Konzertabend hat mir hervorragend gefallen. Um die Zukunft der Musik muss man sich nicht verkopfen. Es gibt gute Leute, die mit viel Liebe und Engagement musizieren.” Einen weiteren Programmpunkt im Rahmen der Montafoner Resonanzen hat Edgar Fleisch schon ins Auge gefasst. Am Freitag, dem 4. September, um 17.30 Uhr konzertieren Organist Michael Schöch (erster Preisträger des ARD-Wettbewerbes München) und das Bläserensemble Rheingold Quartett.
Die zweite Festivalwoche bei den Montafoner Resonanzen ist der Kammermusik gewidmet. Auftreten wird das Elma Ensemble. Der erste Konzerttermin ist am Donnerstag, dem 13. August, um 17.30 Uhr im Sternensaal Schruns. SCO






