Mit Fußball und klaren Wünschen: Rankweils Kinder reden mit

Sichere Radwege, mehr Natur und bessere Busse: Junge Rankler haben klare Ideen.
Rankweil Was würden Kinder verändern, wenn sie in Rankweil das Sagen hätten? Beim Fest zum Tag des Kindes bekamen sie Gelegenheit, genau diese Frage zu beantworten. Die SPÖ Rankweil mit Vorsitzender Gudrun Werner und die Unabhängigen luden die jüngsten Bürgerinnen und Bürger zu einem Nachmittag ein, bei dem Spiel und Spaß ebenso Platz hatten wie ihre Wünsche an die Gemeinde.

Langweilig wurde es dabei nicht. Beim Fußballspiel konnten sich die Kinder austoben, bei Geschicklichkeitsspielen ihr Können zeigen und beim Origami-Falten kreativ werden. Ein Büchertauschbazar lud zum Stöbern und Tauschen ein, dazu gab es Getränke für die Besucherinnen und Besucher.

Doch der Nachmittag sollte nicht nur unterhalten. Kinder und Erwachsene konnten auf einer Tafel Punkte dafür vergeben, welche Verbesserungen sie sich für Rankweil wünschen. Zwei Themen landeten besonders weit vorne: sichere Radwege und ein Rauchverbot auf Spielplätzen.
Noch konkreter wurde es bei der Frage, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tun würden, wenn sie selbst Bürgermeisterin oder Bürgermeister wären. Die Antworten zeigten eine breite Palette an Anliegen. Gewünscht wurden mehr Natur- und Tierschutz, weniger Müll sowie barrierefreie Spielplätze. Jugendliche sollen zudem mehr Orte bekommen, an denen sie sich treffen und aufhalten können. Auch bessere Busverbindungen wurden gefordert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Festes waren die Rechte von Kindern. Dazu gab es Informationen und Materialien des Jugendanwalts. Die SPÖ informierte außerdem über ihre politischen Maßnahmen für Kinder und verwies dabei unter anderem auf den kostenlosen Kindergarten in SPÖ-geführten Bundesländern.
Die gesammelten Wünsche sollen nach Angaben der Veranstalter nicht mit dem Ende des Festes verschwinden. SPÖ und Unabhängige wollen die Anliegen aus der Bevölkerung in ihre weitere Arbeit aufnehmen.
So wurde aus Fußball, Origami und Büchertausch auch eine Gelegenheit, den jüngsten Rankweilerinnen und Rankweilern zuzuhören. Und deren Botschaft fiel ziemlich deutlich aus: Sie haben konkrete Vorstellungen davon, wie ihre Gemeinde kinder- und jugendfreundlicher werden kann. VN-TK