Gemeinsam statt einsam verreisen

Heimat / 23.09.2026 • 13:38 Uhr
Gemeinsam statt einsam verreisen
Teilnehmerinnen des Ausflugs auf den Muttersberg. In der Mitte Daniela Erath, Leiterin des Betreuten Reisens. EST

Das Rote Kreuz organisiert betreute Ausflüge für Menschen, die nicht mehr allein verreisen können oder möchten.

bludenz Kürzlich führte ein Tagesausflug des Roten Kreuzes Vorarlberg auf den Muttersberg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Kleinbussen von zu Hause abgeholt und zur Talstation der Muttersbergbahn gebracht. Dort übernahmen Daniela Erath, Leiterin des Betreuten Reisens, sowie das Pflege- und Rotkreuz-Team die Betreuung. Auch die Mitarbeitenden der Muttersbergbahn unterstützten die Seniorinnen und Senioren auf dem Weg zur Bergstation.

Frau Anna Dobler mit Rotkreuz-Büssle-Fahrer Herbert Klas.
Anna Dobler mit Rotkreuz-Büssle-Fahrer Herbert Klas. est

Nach der Ankunft nahm die Gruppe ein gemeinsames Mittagessen ein. Für Abwechslung sorgte der Verein für Assistenz- und Begleithunde. Melanie Mörtl und ihr Team waren mit vier Hunden vor Ort und luden die Gäste zu Koordinationsspielen ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Bella, Wilma und Fin kennenlernen, streicheln und füttern.

Impressionen vom Tagesausflug zum Muttersberg.

Unter den Gästen war auch Anna Dobler aus Thüringerberg. Die 89-Jährige nimmt seit mehreren Jahren am Betreuten Reisen teil und hat dadurch bereits vier Flugreisen unternommen – nach Rhodos, zweimal nach Kos und nach Teneriffa. „Ich liebe einfach das Meer“, erzählt sie. Besonders schätzt sie, dass während der Reisen immer jemand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer da ist. Ihr Wunsch ist es, noch einmal ans Meer zu reisen.

 1 – Die Reisegruppe mit Betreutes Reisen-Team genossen den Tag

Nach der Talfahrt machte die Gruppe noch Halt in der Eisdiele „Kolibri“ in Frastanz. Bei einem Eis ließ sie den Tag ausklingen, bevor die Rotkreuz-Fahrerinnen und -Fahrer die Gäste wieder nach Hause brachten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus dem Raum Bludenz bis Hohenweiler. „Die Stimmung war sehr gut. Wir bedanken uns beim Team der Muttersbergbahn und des Restaurants“, sagte Daniela Erath. EST