Landgeld für E-Mobilität

Immo / 23.01.2020 • 15:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ladestation Wenn Wohnanlagen mit Ladestationen für Elektroautos nachgerüstet werden, gibt es Unterstützung durch das Land Vorarlberg.Foto: Johannes Wiesinger_pixelio.de

Ladestation Wenn Wohnanlagen mit Ladestationen für Elektroautos nachgerüstet werden, gibt es Unterstützung durch das Land Vorarlberg.

Foto: Johannes Wiesinger_pixelio.de

Das Land Vorarlberg rechnet heuer mit mehr Zulassungen für Elektroautos.
Deshalb wird die Errichtung von E-Ladestationen in Wohnanlagen gefördert.

Aktuell Damit die Elektrofahrzeuge auch betrieben werden können, sind zusätzliche Ladestationen erforderlich. Ing. Armin Nesler, Geschäftsführer der Mag. Kofler Vermögenstreuhand GmbH, Götzis, verweist auf Regeln, die für Wohnungseigentümer oder Mieter in Mehrwohnungshäusern gelten. „Wer in der allgemeinen Tiefgarage einen eigenen Stromanschluss für das Aufladen seines E-Fahrzeuges installieren möchte, benötigt dazu die Zustimmung aller Eigentümer.“ Bereitet die Hausgemeinschaft allerdings die erforderliche Leitungsinstallation für E-Anschlussmöglichkeiten an jedem Autostellplatz vor, reicht die Zustimmung der Mehrheit. Ing. Nesler: „Diese Investition wird rechtlich als nützliche Verbesserung der Gemeinschaft angesehen.“ Jeder Eigentümer oder Mieter kann dann bei Bedarf seine Wallbox fürs E-Auto einbauen. Damit solche Maßnahmen nicht durch zu viel Bürokratie behindert werden, plant die neue Bundesregierung entsprechende Vereinfachungen. Elektroautos sind kostspielig. Um das Umsteigen dennoch zu erleichtern, federt das Land Vorarlberg den finanziellen Aufwand für Ladestationen ab. Förderbar sind nach wie vor ausschließlich Mehrwohnungshäuser mit mindestens drei Hauptwohnsitzen, welche 2016 oder früher errichtet wurden.

Bis zu 700 Euro

Die Förderung beträgt 300 Euro pro erschlossenen Stellplatz. Für öffentlich zugängliche oder „Car-Sharing“-Plätzen gibt es 500 Euro pro Stellplatz. Muss die Hausanschlussleitung verstärkt werden, erhöht sich die Förderung auf 700 Euro pro erschlossenen Stellplatz. Die Förderung ist mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten und max. 10.000 Euro pro Mehrwohnungshaus beschränkt. Interessierten Eigentümern oder Mietern rät Ing. Nesler, sich an die zuständige Hausverwaltung zu wenden.

„Das Land unter- stützt die Einrichtung von E-Lade- stationen in Mehr- wohnungsbauten.“