Landesstatthalterin geht nicht davon aus, dass der Bund den Vorarlberger Weg behindert

Kultur / 03.03.2021 • 23:00 Uhr
Landesstatthalterin geht nicht davon aus, dass der Bund den Vorarlberger Weg  behindert
Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink: „Es gibt große Hürden, deshalb kann ich noch nicht sagen, wann die Auflagen da sind.“

An der Öffnung der Kulturbetriebe parallel zur Gastronomie will Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink festhalten.

Bregenz Grundsätzlich könne man sich an dem orientieren, was im Herbst vor dem Start des harten Lockdowns gegolten hatte, deutet die für Kultur zuständige Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink als künftige Auflagen für Kulturveranstalter in Vorarlberg an. “Natürlich zuzüglich der Zutrittstests.” Vor dem nun schon bereits mehr als vier Monate andauernden Veranstaltungsverbot waren bis zu 250 Besucher bei Einhaltung von Abständen und dem Tragen von Masken in einem Theaterraum zugelassen. Dass die Kulturveranstalter bestens auf die Öffnungen vorbereitet sind, davon geht Schöbi-Fink aus: “Sie haben alle ihre Präventionskonzepte in der Schublade.” Die eigentlichen Hürden betreffen die Verhandlungen mit dem Bund  bzw. dem Gesundheitsministerium und dabei geht es vor allem auch um die Aufhebung der noch bestehenden Ausgangsbeschränkungen ab 20 Uhr. Nachdem nun nach einigen irritierenden Ansagen klar ist, dass die Vorarlberger Politik die Kultur wie die Gastronomie bei den nächsten Öffnungsschritten ab 15. März berücksichtigen will, bleibt die Frage, ob die Vorgaben bis dahin verankert sind.

Nicht am Inzidenzwert festmachen

Die Verhandlungen seien am Mittwochnachmittag wieder aufgenommen worden. Ihre Annahme, dass sie den Kulturbetrieben und Veranstaltern bis Freitag dieser Woche bereits Auskünfte liefern kann, sei wohl zu ambitioniert gewesen, gesteht die Landesstatthalterin ein. Schöbi-Fink geht aber nicht davon aus, dass der Weg bewusst verzögert wird. Die Lockerungen nicht nur am Inzidenzwert festmachen und nicht im Lockdown verharren, heiße es im westlichen Bundesland, sondern verantwortungsbewusst testen, impfen und beginnen, mit dem Virus zu leben: “Wir wissen, dass wir nun extrem unter Beobachtung stehen.”