“Endlich geht es wieder los”

Vorarlberger Ensemble Sonus Brass gastierte in Luxemburg und hat weitere Auftritte geplant.
Luxemburg, Götzis So etwas hört man gern: Ein Vorarlberger Ensemble hat gerade ein Konzert in der großen Philharmonie in Luxemburg gegeben, fühlte sich von der Euphorie des Publikums getragen, das pandemiebedingt nur wenige Plätze im Saal füllen durfte, und berichtet, dass man nun umso motivierter in den Sommer startet und bereits neue Projekte ersonnen hat. Dabei braucht Sonus Brass gar nicht unbedingt weitere Stücke zu produzieren. Die Liste der Produktionen ist lang, und da sowieso nicht einfach alles eins zu eins so übernommen wird, wie es sich bei der Uraufführung gestaltete, da der Spontaneität bei allen Projekten Raum gegeben wird, wirkte auch die „Verblecherbande“, eine packende Tresorknacker-Geschichte für ein junges Publikum mit seiner erwachsenen Begleitung, erfrischend neu.
Freude vermitteln
Sonus Brass, das sind die Musiker Stefan Dünser, Jan Ströhle, Harald Schele, Zoltán Holb und Attila Krako, die neben der besonderen Beherrschung ihres Instrumentariums auch bestechende schauspielerische Fähigkeiten an den Tag legen. Dass auch noch weitreichende Kenntnisse in Komposition und Arrangements hinzukommen, führte zu Engagements bei diversen Festivals und Auftritten in renommierten Konzertsälen wie der Elbphilharmonie in Hamburg. Demnächst geht es jedenfalls nach Zwettl, Weikersheim und Innsbruck. In Vorarlberg ist am 12. Juni ein Konzert in Hörbranz geplant, später folgt ein Auftritt in Schruns. „Wir haben regelrecht gemerkt, dass die Zuhörer alle Antennen auf Empfang gestellt hatten“, erzählt Stefan Dünser.
Das Prinzip von Sonus Brass hat wieder bestens funktioniert, die Musiker versuchen Musik nicht zu erklären, sie wollen ein breites Repertoire optimal spielen, die Freude daran vermitteln und so das junge Publikum gewinnen. VN-cd
„Es war wunderbar, das zugelassene Publikum saß hochkonzentriert auf den Stuhlkanten.“
Konzert mit dem Ensemble Sonus Brass im Leiblachtalsaal in Hörbranz am 12. Juni, 19.30 Uhr, und am 20. Juni, 18 Uhr, in der Kirche in Schruns.