aus der kulturszene

Kultur / 11.01.2022 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Elisabeth Hilscher ausgezeichnet

Wien Die Musikwissenschafterin Elisabeth Hilscher darf sich Dame des Silvester-Ordens nennen. Kardinal Christoph Schönborn hat der 55-Jährigen diese päpstliche Auszeichnung für ihre Verdienste um die Kirchenmusik des Stephansdoms verliehen. Vor allem die Sicherung des historischen Musikarchivs sei ihr zu verdanken. Hilscher ist an der Akademie der Wissenschaften, am Anton-Bruckner-Institut sowie an der Universität Wien tätig und auch ausgebildete Sängerin.

 

Erste Frau am Dirigierpult der Scala

Mailand Die italienische Dirigentin Speranza Scappucci wird als erste Frau eine Oper an der Mailänder Scala dirigieren. Die 48-jährige Römerin wird am 18. Jänner Bellinis Oper „I Capuleti e i Montecchi“ leiten. Scappucci, die die Opéra Royale de Wallonie in Lüttich führt, hatte 2017 als erste Dirigentin die Eröffnung des Wiener Opernballs geleitet. Sie wird im Februar an der Berliner Staatsoper „Elisir d‘amore“ dirigieren. Im Mai plant sie drei Konzerte an der Scala.

 

Scheu vor Museen ergründen

berlin Mit der Erforschung kultureller Teilhabe setzt Berlin auf Wege zu potenziellen Besuchern, die bisher nicht oder kaum in Museen gehen. „Wir wollen spezifische Angebote ausbauen für unterrepräsentierte Gruppen“, sagte Kultursenator Klaus Lederer. Man wolle keine Pflichtbesuche. Er verwies auf die Arbeit des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung. Dort haben erste Studien ergeben, dass Bildung, Alter und Finanzen zu den stärksten Einflussfaktoren für die Annahme kultureller Angebote gehören.

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