aus der kulturszene

Kultur / 18.01.2022 • 21:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Abgesagt wegen Hochrisikoeinstufung

Bregenz, Konstanz Die Gastspielaufführung „Johnny Hübner greift ein“ vom Theater Konstanz am Vorarlberger Landestheater muss pandemiebedingt abgesagt werden. Das Stück von Hartmut El Kurdi war für 23. Jänner geplant. Da Österreich vom Auswärtigen Amt in Deutschland seit dem 16. Jänner als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft wird, ist die Anreise der Künstlerinnen und Künstler erschwert. Die nächste Koproduktion mit dem Theater Marie in der Schweiz, Dürrenmatts „Herkules und der Stall des Augias“, soll ab am 27. Jänner zu sehen sein.

 

„Tosca“-Inszenierung von Kušej im ORF

Wien Martin Kušejs Neuinszenierung von Puccinis „Tosca“, deren Premiere am Dienstagabend im Theater an der Wien stattfand, ist am Freitag, 28. Jänner, in ORF 2 zu sehen. Die Titelpartie singt die lettische Sopranistin Kristīne Opolais. Den Maler Mario Cavaradossi erkörpert der chilenische Tenor Jonathan Tetelman, als Polizeichef Baron Scarpia steht dem Liebespaar der ungarische Bass Gábor Bretz gegenüber, der in Bregenz in der „Don Quichotte“-Inszenierung zu sehen war.

 

Lilli Hollein setzt auf mehr Diversität

Wien Auf mehr Diversität sowie einen Perspektivenwechsel setzt die neue Generaldirektorin des Wiener MAK, Lilli Hollein. Geöffnet wird der MAK-Garten. Mittelfristig ist eine Überarbeitung und teilweise Neuaufstellung der Bereiche „Wien 1900“ und „Teppiche“ geplant. Nachdem die verschobene Großausstellung zu Josef Hoffmann bis 19. Juni läuft, findet 2022 nur eine weitere Großausstellung statt: Für „Das Fest. Zwischen Repräsentation und Aufruhr“ (ab 14. Dezember) arbeitet Brigitte Felderer mit allen Sammlungsbereichen. Es gehe anhand vieler Aspekte und Epochen um das Fest „in seiner politischen und gestalterischen Dimension“, sagte Hollein.

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