Das KUB verbindet Herzen und Kulturen

Das Kunsthaus feiert am Valentinstag Nähe und trägt einen künstlerischen Dialog nach Nairobi.
bregenz In diesen Februartagen schlägt das Kunsthaus Bregenz einen weiten Bogen von der persönlichen Begegnung im Ausstellungsraum bis zur internationalen Kooperation zwischen Europa und Afrika. Am Valentinstag stehen im KUB Nähe, Austausch und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt, während sich wenige Tage später der Blick nach Nairobi öffnet, wo eine im vergangenen Sommer in Bregenz gezeigte Ausstellung in neuer Konstellation weiterlebt.

Unter dem Motto „KUB loves you!” lädt das Kunsthaus am 14. Februar dazu ein, Kunst bewusst zu zweit zu erleben. Am Valentinstag zahlt eine Person Eintritt, die Begleitung besucht die aktuelle Ausstellung von Koo Jeong A kostenfrei. Dieses Angebot richtet sich dabei nicht nur an Paare im klassischen Sinne, sondern auch an Freunden, Bekannte und all jene, die Kunst als sozialen Raum begreifen. Von 14 bis 18 Uhr bietet ein Get-Together Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Um 18 Uhr folgt eine Führung für Singles und all jene, die ihre neu geknüpften Bekanntschaften vertiefen möchten. Den Ausklang bildet ein kostenloser Drink in der KUB Café Bar – ein bewusst niedrigschwelliger Rahmen, der Begegnung, Gespräch und gemeinsames Erleben in den Vordergrund stellt.

Fast zeitgleich richtet sich der Fokus des Kunsthauses Bregenz auf ein internationales Projekt: Ab dem 19. Februar wird die Ausstellung „Michael Armitage, Maria Lassnig, Chelenge Van Rampelberg” im Nairobi Contemporary Art Institute (NCAI) gezeigt. Die von KUB-Direktor Thomas D. Trummer kuratierte Schau war im Sommer 2025 im Foyer des KUB zu sehen und brachte drei markante künstlerische Positionen in einen spannungsvollen Dialog. Bis zum 5. April 2026 ist die Ausstellung in Nairobi zu erleben. Eröffnet wird sie am 19. Februar um 17 Uhr Ortszeit.

Was die Arbeiten des britisch-kenianischen Malers Michael Armitage, der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig und der kenianischen Bildhauerin Chelenge Van Rampelberg verbindet, ist die intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper. Zeichnungen und Lithografien von Armitage treffen auf Zeichnungen von Lassnig sowie auf Grafiken und Skulpturen von Van Rampelberg. Für Nairobi ist es eine besondere Premiere, denn erstmals werden dort Werke von Armitage und Lassnig im Rahmen einer Ausstellung gezeigt.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Nairobi Contemporary Art Institute, dem Kunsthaus Bregenz, der Maria Lassnig Stiftung, dem österreichischen Bundesministerium und der österreichischen Botschaft in Nairobi. Es steht exemplarisch für den Anspruch des KUB, lokale Vermittlungsformate und internationale Kooperationen gleichermaßen als Räume der Begegnung, des Dialogs und des gemeinsamen Sehens zu fördern.

