Hoffentlich bald ein positives Ende

Leserbriefe / 02.12.2019 • 21:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es ist erstaunlich, wie viel Energie für Leserbriefe von Personen, welche weitab vom Montafon leben, zu diesem Thema schon eingebracht wurde. Es wäre von Interesse, wie viele dieser Leserbriefschreiber bereits den vorgesehenen Baubereich des Schwarzköpfle-Speicherteichs persönlich gesehen haben. Ich kenne diese Gegend gut, von einem Hochmoor kann nach meiner Ansicht beileibe nicht gesprochen werden. Das sogenannte Hochmoor scheint auch in keinem Biotopinventar auf. Wenn behauptet wird, dass die Auflagen im Bescheid fern von jeder Realisierbarkeit sind, so wird den Behörden die Unfähigkeit der Kontrolle dieser Auflagen unterstellt, bevor überhaupt gebaut wurde. Eine Verhandlungsniederschrift mit 53 Seiten in einem Bewilligungsbescheid mit 135 Seiten setzt voraus, dass sich die zuständigen Behörden intensiv mit der Materie Speicherteich befasst haben. Die lapidare Feststellung „Dieser Schandfleck muss kategorisch abgelehnt werden“ erübrigt sich wohl. Die Behauptung, dass geschönte Bilder des vorgesehenen Speicherteichs gezeigt werden, stimmt nicht, es sind Bilder, welche als Bestandteil dem Genehmigungsverfahren beigelegt sind. Für uns als Bewohner des Tales und Wirtschaftstreibende ist der Bau dieses Speicherteichs eine Notwendigkeit zur Sicherung eines funktionierenden Wintersportes für alle Gäste, welche bei uns Urlaub machen. Meine Bitte wäre: Lasst die zuständigen Behörden ihre Arbeit verrichten mit dem Vertrauen, dass diese unabhängig von jeglichen Zurufen nach den gesetzlichen Vorschriften das Verfahren abwickeln können.

Otmar Tschofen, St. Gallenkirch