Auf den Spuren

Leserbriefe / 06.04.2021 • 18:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

der Wälderbahn

Nun kommt endlich der Achtalweg öfters ins Ländlegespräch. Als junger Bub bin ich mit dem Wälder­bähnle in die Berufsschule gefahren und fand die schöne Strecke an der Bregenzerache entlang interessant. Heute fahren die Autos hoch oben und sehen das Flussbett erst ab Bezau. Derzeit kann man diesen kurzen, fehlenden Abschnitt dieser aufgelassenen historischen Verbindung in den Bregenzerwald sehr schwer über die alten Bahnschwellen und verstrüppten Trampelpfad begehen. Man hat über Jahre diesen kurzen, fehlenden Abschnitt dieser aufgelassenen historischen Verbindung in den Bregenzerwald dem Verfall und Verwilderung überlassen, anstatt, wie beim Wälderbahntunnel von Bregenz Richtung Weidach, als beliebter Rad- und Fußgängerweg erhalten. Zur Sanierung bedarf es einer gewissen Anstrengung, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es gibt sicher viele Vorarlberger, vom Junior bis zum Senior, die diesen historischen Bahntrassenweg von Bregenz bis Andelsbuch und weiter bis Schoppernau gerne bewandern oder mit dem Rad landschaftlich genießen möchten. Eine Abwechslung zu den Fahrradrennstrecken im Rheintal bietet das Achtal mit den landschaftlich schönen Eindrücken entlang der Bregenzerache. Mit Ministerin Gewesslers Geldzusage und EU-Geldern könnte das Land Vorarlberg für die Bevölkerung diesen historischen Weg auf der Bahntrasse der Wälderbahn erhalten.

Michael Schmelzenbach, Schwarzach