Eine laute Minderheit

Leserbriefe / 03.01.2022 • 18:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ärzte, die sich kritisch zu Covid-Impfstoffen äußern oder davon abraten, werden als fragwürdig hingestellt. Warum hört man diese Ärzte nicht? Warum werden sie nicht ernst genommen? Sie bekommen ernsthafte Schwierigkeiten, weil sie eine Meinung vertreten, die nicht der Coronapolitik entspricht. Und wir als Gesellschaft nehmen das einfach so hin? Liegt unser aller Gesundheit nun in den Händen der Ärzte oder in den Händen der Politiker? Mir wurde erklärt, 200 Ärzte seien eine laute Minderheit und ich solle mich davon nicht irritieren lassen. Ich bin nicht irritiert. Ich bin interessiert, nämlich daran, was diese Ärzte zu sagen haben und ich nehme jeden dieser Ärzte ernst. Wenn 200 Ärzte eine laute Minderheit sind, dann frage ich mich, wie wir mit Minderheiten umgehen und was uns daran hindert, sie anzuhören. Und ich frage mich, wie andere Ärzte damit umgehen, wenn sie erleben, dass mit ihren Kollegen derart umgesprungen wird. Kann es sein, dass die österreichische Ärztekammer alle Ärzte prophylaktisch einschüchtert, um eine große Unruhe oder gar ein Umdenken zu vermeiden?

Petra Pellini-Forcher, Bregenz

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.