Rückblick und

Leserbriefe / 12.01.2022 • 17:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ausblick

Es ist erstaunlich, was in den letzten beiden Jahren geschehen ist. Anfänglich versetzte das Virus die ganze Welt in Schockstarre. Es galt vulnerable Gruppen vor Infektionen zu bewahren – was rückblickend durch einfaches Wegsperren suboptimal gelöst wurde. Dann sollten ebengenannte mittels Vollimmunisierung geschützt werden. Menschen, welche trotz hohem Risiko für andere Menschen da waren, wurden als Helden beklatscht. Die als Game-Changer gefeierten Impfungen verfehlten ihr Ziel und sollen dennoch Pflicht werden. Mögliche Nebenwirkungen werden als nicht kausal abgetan. Wer immunisiert stirbt, wird den ursprünglichen vulnerablen Gruppen zugeordnet. Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an welchem trotz Immunschutz erkrankte Menschen wie Stars gefeiert werden, da sie mutmaßlich, Impfung sei Dank, einen leichteren Krankheitsverlauf haben. Quartalsmäßig auftretende Virus-Varianten halten, von Medien und Politik befeuert, den Panikmodus aufrecht. Als gesunder Mensch, der noch nie in Quarantäne musste, der bei regelmäßigen Tests bisher stets negativ war, der sinnvolle Maßnahmen einhält, frage ich mich, was ich falsch mache. Bei friedlichen Veranstaltungen, wie etwa vergangenen Samstag in Bregenz, treffe ich Menschen mit denselben Erfahrungen sowie auf Noch-Immunisierte, die dieses Spiel nicht mehr mitspielen wollen. Ich wünsche uns allen ein besseres neues Jahr, in welchem wir wieder aufeinander zugehen!

Gerhard Waldhof, Lustenau

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