Ukraine
Seit 24. Februar 2022 führt Russland gemeinsam mit den Streitkräften der Donbassrepubliken eine „Militäroperation“ in der Ukraine durch. Ob die Gründe dafür, wie die Beendigung des Terrors und der militärischen Gewaltakte gegen die separatistischen Volksrepubliken Donezk und Lugansk durch die Ukraine, sich einmal bestätigen werden, wird die Zukunft weisen. Fakt ist, dieser Krieg ist illegal (so wie es die Angriffskriege der NATO gegen Serbien und Libyen waren). Gebot der Stunde und humanitäre Pflicht ist es nun, der betroffenen Zivilbevölkerung, ob als Flüchtling oder im Kriegsgebiet verbleibend, zu helfen. Ebenfalls ein Gebot der Stunde ist es, Wege zu ebnen, die zu einem hoffentlich baldigen Frieden führen. Dies sind einmal Gespräche wie Verhandlungen über Waffenstillstand, Truppentrennung bis Friedensverhandlungen und -vertrag. Die von den westlichen Politikern vollmundig verhängten Sanktionen und Embargos, welche Russland sicher schmerzen doch die europäischen Bürger wesentlich mehr belasten, sind nicht geeignet, Verhandlungsbereitschaft zu fördern. Waffenlieferungen bedeuten, Öl ins Feuer zu gießen, und verlängern den Krieg. Die Diskriminierung Unbeteiligter, unobjektive Berichterstattung und einseitige Unterstützung von Propaganda sind ebenfalls Hindernisse auf dem Weg zum Frieden.
Günther Wieser,
Lochau