Sitzsteine Dornbirn

Leserbriefe / 19.07.2022 • 18:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
vn/Rauch

vn/Rauch

Eine Hitzewelle jagt derzeit die nächste. Die Temperaturen sind außergewöhnlich hoch und der Aufenthalt gerade in den Städten teilweise unerträglich. Aus diesem Grund werden vielerorts Überlegungen angestellt und Maßnahmen ergriffen, um die Überhitzung der Städte zu mildern. Diese reichen von Entsiegelung von Flächen durch Schaffung von Grünflächen, Nebelduschen bis hin zur Beachtung von Kaltluftströmen in die Städte. Der Stadt Dornbirn scheinen sowohl das diesbezügliche Problem als auch die entsprechenden Lösungsansätze völlig egal zu sein. Die Innenstadt soll zwar belebt werden, gleichzeitig wird sie aber zugepflastert, wo es nur geht, und damit aufgeheizt, sodass ein Aufenthalt dort alles andere als zum Verweilen einlädt. Und wenn eine Steinschicht nicht reicht, dann setzt man doch gleich noch dunkelgraue „Pebbels“ als Sitzsteine darauf und bringt so zusätzlich noch „Heizkörper“ in die Innenstadt. Drauf sitzen kann man dann zwar nicht mehr, aber sein Mittagessen darauf zubereiten ginge wahrscheinlich; wohl zum Leidwesen der umliegenden Gastronomiebetriebe. Ihr Verantwortlichen: Wacht endlich auf! Wir haben bei Gott größere Probleme als die Frage, ob ein „schöner Kontrast zur Architektur der Gebäude“ besteht!

Dr. Manuela Schipflinger-Klocker, Dornbirn