Krieg in der Ukraine

Leserbriefe / 20.12.2022 • 17:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Bericht „EU-Sanktionen gegen Russland“, VN vom 16. 12. 2022:

In der „guten alten Zeit“ wurde bei Kriegen zumindest ein Weihnachts-Waffenstillstand vereinbart. Im Ukrainekrieg scheint niemand an einem Frieden oder einer weihnachtlichen Waffenruhe interessiert zu sein. Als Alternative hat die EU weitere Russlandsanktionen und scheinheilige Waffenlieferungen, die bis dato nur uns geschadet haben, vereinbart. Der vorhersehbare Ukrainekrieg hat wie alles im Leben, eine Vorgeschichte. 2001 hat sich Putin im deutschen Bundestag mit einer Freihantelzone von Wladiwostok bis Lissabon, das nicht im Sinne der US-Amerikaner war, der EU angeboten. Danach hat Hillary Clinton bei einer Protestkundgebung in Kiew verkündet „der arabische Frühling muss auch nach Moskau getragen werden“. 2014 hat Barak Obama bei einem Gipfeltreffen,
Putin mit der Aussage „Russland ist eine unbedeutende Regionalmacht“ gedemütigt.

Das Minsker Friedensabkommen wurde auch nie ernsthaft betrieben. Die EU hat auch noch nicht realisiert, dass die Folgen des Ukrainekrieges die Euro-päer übernehmen müssen, da die verbündeten US-Amerikaner ihre Interessen längst in das chinesische Meer verlagerte haben.

Für die Verhinderung einer völligen Zerstörung der Ukraine wird Selenskyj, der mit seinen andauernden Forderungen bereits nervt, den Donbass, in dem Dreimillionen russischstämmige Ukrainer leben, den Kriegstreiber „Putin“ überlassen müssen. Sollte Putin das nicht reichen, wird die Nato zur Verhinderung eines langen, kostspieligen Abnützungskrieges, die Ukrainer unterstützen müssen.

Alfred Fuchs,

Dornbirn

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