Achtalradweg

Leserbriefe / 05.08.2024 • 19:15 Uhr

Das Pro und Contra kenne ich zur genüge, sowohl aus den Medien als auch in den unzähligen Diskussionen. Ich bin ein überzeugter Befürworter in dieser Sache – nicht nur wegen der einfachen Zufahrt in den Bregenzerwald, sondern auch wegen der Überzeugung, dass die Tourismusregion Bregenzerwald extrem davon profitieren wird. Und zwar ohne Autoverkehr, Stau und Gestank. Von Radfahrern, die Nächtigungen buchen, extrem Hunger und Durst haben und am Abend keinen Wirbel und Party machen, weil sie müde sind und sich auf ein Bett freuen. Ich habe unzählige Regionen in Europa schon mit dem Fahrrad befahren und alle Beteiligten sind hocherfreut über die Entwicklungen, die diese Radwege für sie gebracht haben, und vor allem auch über die sehr zufriedenen und bodenständigen Reisenden. Also wenn ich mir im Ländle das Verhältnis zwischen der Tunnelspinne in Feldkirch, der leidigen S18 und dem Achtalradwegle – was den Eingriff in die Natur anbelangt – anschaue (von den Kosten will ich gar nicht schreiben), dann kann ich nur feststellen, dass dies eine Kleinigkeit wäre. Ihr Verantwortlichen, gebt euch endlich einen Ruck in dieser Sache und der Tourismusregion Bregenzerwald wünsche ich nochmals einen Energieschub, dieses Projekt nicht aufzugeben, sondern mit fundierten Zahlen aus anderen Radregionen klar zu argumentieren.

Helmut Fasolin, Dornbirn