April, April

Leserbriefe / 04.04.2025 • 21:43 Uhr

Das kann doch nur ein Aprilscherz sein, was am Dienstag, den 1. April in den Vorarlberger Mittagsnachrichten der Bevölkerung Vorarlbergs mitgeteilt wurde. Daniel Zadra, als der Verhinderer des Achtalradweges in seiner aktiven Zeit als Mobilitätslandesrat verkündet, dass er sich für einen Radweg in den Bregenzerwald einsetzt, „denn eine ganze Talschaft ist von den Radwegen in Vorarlberg ausgeschlossen.“ 32.000 Einwohner, etwas eigenwillige, höchst gastfreundliche Menschen leben im Bregenzerwald, laut Wikipedia. Die ehemalige Wälderbahntrasse der Bregenzerache entlang bietet sich als ideale Wander- und Radstrecke in und aus dem Bregenzerwald an. Im Auftrag der Regio hat man nun eine schmale neue Holzbrücke auf den rostigen nicht sanierten Untergrund gesetzt, sodass man nicht mehr mit Einsatzfahrzeugen, wie Feuerwehr oder Rettung durchkommt. Der zweite Murks: Das Fundament der Rotachbrücke, das absackt, wurde mit einem Kübel Beton fixiert. Hilfe, hier wird geschlampt und Geld vergeudet. Das Bauteam vom Achtal arbeitet nicht zukunftsorientiert, wo ist der Mobilitätslandesrat vom Fach? Unsere Nachbarländer haben die aufgelassenen Bahnstrecken als Verbindungen von Orten und Talschaften schon lange zu Radwegen ausgebaut. Dass die Bevölkerung gerne auf sicheren Radwegen unterwegs ist, haben sie früh erkannt und umgesetzt. Das Geld ist gut angelegt, bei uns ist es in Studien geflossen.

Silvia Greber-Schmelzenbach, Schwarzach