Zum geforderten Volksbegehren
Es ist sehr lobenswert, wenn sich ehemalige erfahrene Politiker, wie z. B. Herr Ex-Kanzler Schüssel (im TV-Interview über die Zukunft mit Herrn Trump) oder die Ex-Bürgermeisterin von Weiler, Frau Mechtild Bawart, mit ihrem Wissen zu Wort melden und ihre Meinungen veröffentlichen. Ausgezeichnet fand ich die mit Berechtigung angeführten Hinweise auf die Frage der Demokratie, wenn eine Landesregierung die beeindruckende Zahl an Unterschriften einer Petition einfach wegwischt. Die beiden Damen Mechtild Bawart und Miriam Capelli begründen sachlich und einleuchtend die Bedeutung des Standorts Dornbirn und den damit verbundenen Erhalt der geburtshilflichen, gynäkologischen und kinderärztlichen Versorgung. Wenn die beiden Damen nicht aufgeben und sogar versuchen, den Weg eines Volksbegehrens zu beschreiten, obwohl eine Änderung des politischen Vorhabens bereits gelaufen scheint, finde ich dies äußerst lobenswert und mutig. Genau dies wünschte ich mir von anderen in der Öffentlichkeit stehenden Personen. Eine wirkliche Ausnahme und ein gutes Vorbild ist für mich der Musiker und Schriftsteller Herr Bilgeri mit seinen Kommentaren in den VN – wenn auch nicht zu diesem Thema.
Heinz Schmidt, Hörbranz