Leserbrief: “Rhesi”-Schock

Leserbriefe / 29.01.2026 • 15:45 Uhr
Leserbrief: "Rhesi"-Schock

Den Schock nach der Abstimmung über den Flächentausch hätte sich unser Bürgermeister ersparen können. Die völlig einseitige “Information” durch die “Rhesi”-Macher ließ ihn das aktuelle “RHESI-Projekt” offensichtlich als alternativlos erscheinen. Dabei wäre es für ihn leicht, sich ernsthaft mit den vom Team RheSiNat (Rhein-Sicherheit-Natur) ausgearbeiteten Alternativen auseinanderzusetzen. Dem Team RheSiNat wird vorgeworfen: 1. nahezu ausschließlich den bei Koblach geplanten Trittstein verhindern zu wollen und 2. das ganze “Rhesi”-Projekt verhindern zu wollen. Beide Vorwürfe sind falsch! RheSiNat will den Hochwasserschutz im Rheintal verbessern. Das ist mit dem Trittsteinkonzept, > auf dem das aktuelle “Rhesi”-Projekt aufgebaut ist <, nicht möglich! Für RheSiNat ist nahezu das ganze aktuelle “Rhesi”-Projekt eine Fehlplanung. Dabei ließen sich mit unseren alternativen Vorstellungen mindestens 800 Millionen Euro einsparen. Natürlich setzen wir uns auch für die Verhinderung der großen Probleme ein, die mit “Rhesi” auf Koblach zukommen würden (Trinkwasser, Grundwasser, Bodenverlust und Zerstörung von Waldflächen und eines wunderschönen Biotops). Die haltlosen Drohungen mit Enteignung der von der IRR geforderten Flächen zur Durchsetzung von “Rhesi” zeigen den Zustand unserer politisch-demokratischen und rechtlichen Werte auf. Ein richtiges Schock-Erlebnis.

Othmar Amann, Koblach