Leserbrief: Null Euro Frau

Zum Bericht “Bank sorgt mit einem Video-Clip für Aufregung”, VN vom 05.02.2025:
Ich bin’s, die 0 Euro Frau, ja die Null-Euro-Frau aus der Raiffeisenbank im Rheintal, also in Dornbirn. Der Social-Media-Freigabeprozess hat nicht funktioniert, echt blöd. Der Verfasser dieses skandalösen Videos kann ja nur ein Mitarbeiter sein. Personelle Konsequenzen wird’s wohl keine geben, Grund: laufende interne Aufarbeitung. Wie wäre es mit einer einvernehmlichen Kündigung und mindestens noch 3 hochkarätigen Gehältern – besser 4 Gehältern – dazu? Das hat sich ja bewährt, siehe Führerschein-Mafia. Dieser Urheber hat nun eine goldene Nase, nicht nur im Fasching. Man könnte auch die Staatsanwaltschaft Feldkirch einschalten, dann gibt’s keinen Anfangsverdacht, läuft. Allein der Satz: Wenn du einen stressigen Tag hast und einfach etwas schlagen willst, ist unvorstellbar, ich finde keine Worte. Man kann nur hoffen, dass dieser Video-Macher (eine andere Bezeichnung ist nicht druckreif) keine Familie hat, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt – mit Dummheit kann man diese Aktion nicht entschuldigen.
Maria-Luise Thöny, Hohenems