Leserbrief: Lobbyisten und Antidemokraten?

Als Leserbriefschreiber muss man gewärtig sein, dass die eigenen Ansichten nicht immer auf Zustimmung und Verständnis stoßen, ja mit Kritik dagegengehalten wird. Das ist im Sinne einer funktionierenden Demokratie und Meinungsfreiheit selbstverständlich zur Kenntnis zu nehmen. Wenn aber Kritik in Form von Unterstellungen, Halb- und Unwahrheiten (von mir leicht zu beweisen) und perfider Form, wie in den Leserbriefen der Herren Otto Bechter (VN 7.4.26/11.5.26) und Dr. Maximilian Müller (VN 8.5.26), vorgebracht wird, sind Zweifel an der Seriosität der Verfasser dieser Pamphlete angebracht. Über den Stil dieser LB mag jeder Leser seine eigene Meinung bilden. Meine Meinung, ja Überzeugung (strikte Ablehnung des Baus von Windrädern), fußt auf Studien der Universität Harvard und des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) und Gesprächen mit “windparkgeschädigten” Anrainern. Im Übrigen konnten die Herren keinen der von mir angeführten Schäden an Umwelt, Natur, Mensch, Tier und Wirtschaft, welche beim Bau von Windrädern verursacht werden, widerlegen. Sind sie Lobbyisten der Grundstückseigentümer, Betreiber und Klimahektiker? Und jemandem wegen seiner Nähe zu einer Partei einen Vorwurf zu machen, ja deswegen anzufeinden, lässt auf ein erhebliches Demokratiedefizit schließen.
Günther Wieser, Lochau