Leserbrief: Tunnelspinne = Sterbehilfe?

Natürlich eine sehr plakative Überschrift. Selbst wenn denn der Bau der Monsterspinne gestoppt wird, ändert sich nichts an den Hitzewellen, die auf uns zurollen. Die Klimafakten der Forschung sind seit Jahrzehnten bekannt. Die Schnelligkeit der Erhitzung war es nicht. Der Klimanotstand wurde ausgerufen. Der Internationale Gerichtshof hat festgestellt, dass Klimaschutz ein Menschenrecht ist. Die hier aufgezählten Fakten sind der Politik bekannt, egal auf welcher politischen Ebene. Ja, die rechte und rechtsextreme Politik betreibt aktive Sterbehilfe an den vulnerablen Menschen, an der Fauna und Flora, an der Landwirtschaft und zuletzt unserem Lebensraum. Da nützt es nichts, dass die Leichen aus dem LKH Feldkirch ohne Stau schneller zum Krematorium kommen. Leider ist die Ernsthaftigkeit der Lage bei der Bevölkerung immer noch nicht angekommen. Die, die darauf hingewiesen haben, wurden ausgelacht und abgewählt, und die jetzigen Volksvertreter stecken den Kopf in den Sand oder besser gesagt in den Beton. Die hiesige Landesregierung muss das Naturschutzgesetz so belassen, wie es ist, wenn sie noch ein bisschen Glaubwürdigkeit behalten will. Ohne Lebensraum keine Wirtschaft.
Jürgen Winkler, Feldkirch