Leserbrief: Kein Ende in Sicht

Immer wieder versuchen Leserbriefschreiber:innen, den Radweg von Kennelbach nach Doren “schmackhaft” zu machen. Als regelmäßige Walkerin durch das Achtal nach Doren und umgekehrt frage ich mich, ob diese den Weg überhaupt schon mal gegangen sind. Wie will man – ohne Millionen ausgeben zu müssen – den teilweise wirklich nur mehr für trittsichere Wanderer zumutbaren Achweg “E-Bike-Radweg”-sicher machen? Gibt es keine anderen Vorhaben, wo das Geld dringender gebraucht wird? Irgendwann sollte das Thema doch endlich erledigt sein. Papier ist geduldig, deshalb schreibt nicht immer nur, sondern geht wirklich mal durch, redet mit den Menschen, die an einem heißen Wochenende die angenehme Kühle und die Schönheit des Achtales schätzen. Und seht selbst, wie viel getan werden müsste. Die Strecke müsste mindestens autobreit ausgebaut werden (Rettungsauto). Zur Ach hin ein Geländer, damit die Radler nicht in die Ach “fallen”. Grillplätze würden gebaut werden, die das Achtal verschandeln und zumüllen. Und das alles auf Trassen, die teilweise nur 1 m breit sind. Deshalb bitte in erster Linie sicherer machen für Wanderer und evtl. sportliche, rücksichtsvoll fahrende Mountainbiker.
Ulla Haller, Bregenz