Leserbrief: “Strafmündigkeit von Jugendlichen”

Leserbriefe / 05.10.2026 • 13:00 Uhr
Leserbrief: "Strafmündigkeit von Jugendlichen"

Zum Leserbrief von Herrn Peter Kopf, VN vom 2.10.2026:

Herr Peter Kopf kritisiert, dass die Forderung nach einer Herabsetzung der Strafmündigkeit junger Straftäter populistisch sei, und nimmt das Land in die Pflicht. Er sollte aber auch bedenken, dass die Pubertät schon früher beginnt als einst (laut Prim. Haller). Außerdem sind es meistens dieselben Jugendlichen, häufig mit Migrationshintergrund, die laufend Überfälle, Einbrüche und Diebstähle begehen. Dass der Kinder- und Jugendanwalt gegen eine Herabsetzung der Strafmündigkeit ist, ist seinem Beruf geschuldet. In Bludenz wurde ein 13-Jähriger mit mehr als 300 Straftaten erwischt, und man kann nichts machen. Hier sind auch die Eltern meistens machtlos und sollten in die Pflicht genommen werden. Bei ausländischen Jugendlichen, bei denen keine Verbesserung eintritt, sollte man die Ausweisung vornehmen. Es kann doch nicht sein, dass die Politiker beziehungsweise die Justiz machtlos sind. Die Allgemeinheit darf nicht dafür büßen, wenn jugendliche Straftäter nicht besserungswillig sind und immer wieder gegen das Gesetz verstoßen. Man sollte sich die Schweiz als Vorbild nehmen, wo die Strafmündigkeit schon mit zehn Jahren beginnt!

Helmut Sauermoser, Bürs