Leserbrief: Jeder Tote ist zu viel!

Leserbriefe / 07.10.2026 • 11:15 Uhr
Leserbrief: Jeder Tote ist zu viel!

Die meisten Leute sterben durch Alter oder Krankheit; wenige durch Fremdverschulden. 2025 gab es in Österreich einen Toten durch Terror, 16 Femizide und 403 Straßentote. 2024 keinen Terrortoten, aber 29 Femizide und 351 Straßentote – ohne die Schwerstverletzten, Invaliden usw. Bei einem Terroranschlag wird tagelang in den Medien berichtet, in der Politik breit diskutiert. Ein Femizid oder 2 Straßentote ist bestenfalls eine Tagesmeldung. Gewaltverbrechen zu reduzieren ist schwer, hingegen die Zahl der Straßentoten sehr wohl. Bei 100 km/h würde sich die Zahl um zwei Drittel reduzieren. Dank der Grünen haben wir in Vorarlberg das beste ausgebaute Öffi-Netz Österreichs. Sie fordern auch im Hinblick auf die vielen Toten, dass dieses massiv weiter ausgebaut wird! Bitschi macht das Gegenteil, er blockiert, wo er kann, erhöht die Preise, kürzt das Geld usw. Jetzt kommt eine Volksbefragung über die Zufriedenheit mit seinen Öffis; allerdings nur bei von ihm ausgesuchten Personen. Ein bedenkliches Demokratieverständnis. Weiterer Ausbau noch schnellerer Straßen, dafür ist genügend Geld da, und die Toten? Wo ist eigentlich bei all dem unser Wallner? Bei den Vorarlbergern oder bei Bitschi?

Hubert Thomma, Vandans