Leserbrief: Rondo-Müllverbrennung wird CO2-Schleuder

Die Vorarlberger Industriellenvereinigung framt die Frastanzer Großanlage als Klimaschutzprojekt, weil Gas eingespart werde. Gleichzeitig – und das vergisst die IV zu erwähnen – verdreifacht sich der CO2-Ausstoß, sollte das neue Müllprojekt umgesetzt werden. Der Müll, der geplanterweise dort verbrannt wird, besteht aus 60 Prozent Erdöl. Sinn und Zweck, fossile Energien Stück für Stück verschwinden zu lassen, ist, das CO2 auf ein Minimum zu bringen. Entsprechend sinnlos ist ein angebliches klimapolitisches Projekt, das nach Realisierung den CO2-Ausstoß vervielfacht. ÖVP und IV bemühen immer wieder den Hausverstand. In diesem Fall sagt wohl auch der Hausverstand, dass dieses Projekt nicht gut für die Menschen, sondern nur für die Rondo ist.
Michael Tomaselli, Frastanz