Leserbrief: Pfarrer Toplek und Erzbischof Grünwindl

Auffallend ist für mich das Verhalten von Pfr. Toplek in Dornbirn. Er hat sich das Glaubensbekenntnis auf den Rücken tätowieren lassen. Dann öffentlich mit Foto in der VN darüber berichtet. Zudem hat er sich mit einer Mitchristin im Altarraum der Stadtpfarrkirche St. Martin einen Text auf den Arm tätowieren lassen. Eine etwas merkwürdige Verhaltensweise. Nun hat er im Radio gesprochen und wiederholt in der VN über seine Tätowierung informiert. Ein Priester mit solchen Handlungen braucht viel Akzeptanz. Mich wundert, dass Bischof Elbs das toleriert. Besser wären seelsorgliche Tätigkeiten. Vielleicht akzeptieren die Gläubigen in seinem Wirkungsbereich seine Haltung? Ich kenne Pfr. Toplek kaum, da ich in Haselstauden in die Kirche gehe. Erzbischof Grünwindl machte Äußerungen im Radio, dass eingeschränkte Familienzusammenführungen nicht in Ordnung sind. Als Erzbischof von Österreich sollte er wissen, dass die Politik richtig handelt. Wenn die Kirche Räumlichkeiten kostenlos für Asylanten zur Verfügung stellt, kann er mitreden. So ist es eine große Belastung für den Staat (und Bürger). Richtig wäre, dass die Asylanten wieder zurück zu ihren Familien in ihre Länder zurückgehen, nicht umgekehrt.
Oskar Piffer, Dornbirn