Symphonieorchester beschließt Orchesterkonzertprogramm

Leserservice / 18.08.2022 • 15:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das SOV sorgt für einen würdigen Abschluss einer facettenreichen Festspielsaison.Mathis fotografie
Das SOV sorgt für einen würdigen Abschluss einer facettenreichen Festspielsaison.Mathis fotografie

Das letzte Orchesterkonzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele mit dem SOV und Leo McFall.

11 Uhr, Festspielhaus Bregenz Abermals unter der bewährten Leitung von Chefdirigent Leo McFall steht ein ausgedehnter Streifzug durch russische Klangwelten auf dem Programm, den Auftakt macht eine musikalische Kostbarkeit, die lange als verschollen galt.

Es ist eine Sensation, als 2015 Strawinskis Komposition „Chant funèbre“ wieder auftaucht. Geschrieben 1908 zum Tod seines Lehrers Rimksi-Korsakow, geht das Stück in den Wirren der Revolution verloren und feiert erst gut 100 Jahre später seinen Triumphzug durch die Konzerthallen der Welt. Ein weiteres Frühwerk, diesmal von Sergej Prokofjew, ist das 1917 fertiggestellte Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 – Ein Bravourstück für jeden Violinisten und ein ganz besonderes Erlebnis in der Bregenzer Interpretation der preisgekrönten Geigerin Alina Pogostkina. Zu guter Letzt erklingt mit der Symphonie Nr. 5 aus dem Jahr 1888 eine der beliebtesten Kompositionen von Peter Iljitsch Tschaikowski. Karten/Info: www.bregenzerfestspiele.com