Ganz cool und biologisch

Markt / 26.09.2013 • 20:11 Uhr
Brachte den Trend „Frozen Yogurt“ aus den Metropolen nach Dornbirn: Breno Marquart. Fotos: VN/Hartinger

Brachte den Trend „Frozen Yogurt“ aus den Metropolen nach Dornbirn: Breno Marquart. Fotos: VN/Hartinger

Das „Milchland“ Vorarlberg ohne Frozen- Yogurt-Shop? Das kann nicht sein.

Dornbirn. Breno Marquart war schon überall. Er stammt aus Brasilien und lebte in den USA, in Großbritannien und in Wien. Nun ist er in Vorarlberg gelandet – seine Frau stammt nämlich aus dem Ländle. Breno fiel dabei eines auf. Vorarlberg, das Land von Milch, Käse und Joghurt, hatte keinen eigenen Frozen-Yogurt-Shop, obwohl genau diese Dienstleistung überall dort, wo er schon war, ein großer Renner beim Publikum ist. „Das kann nicht sein“, so der junge Unternehmensgründer, und so gibt es seit über einem Monat auch in Dornbirn einen solchen Shop, der schon eine ganze Reihe von Stammkunden begrüßen kann. „Und täglich werden es mehr.“ Frozen Yogurt ist – wie der Name sagt – gefrorenes Joghurt. Das gibt es in jeweils zwei Geschmacksrichtungen (Natur und eine wöchentlich wechselnde Frucht), dazu gibt es die verschiedensten Toppings, wie frische Himbeeren, Krokant oder Jelly Beans. Je nach Geschmack eben. „Wir verwenden Vorarlberger Biojoghurt. Auch bei den Früchten achten wir darauf, dass sie biologisch und aus der Region sind“, erzählt Marquart.

Tee- und Waffelhaus

Dass das gefrorene Joghurt alleine vielleicht im Winter etwas zu wenig an Angebot sein könnte, hat er in Betracht gezogen. Deshalb gibt es im Firmennamen auch das „Co“. „Wir sind auch Tee- und Waffelhaus“, so der Jungunternehmer, der sein Lokal in der Dornbirner Eisengasse schick eingerichtet hat.

Es gibt Tees – vom Chai bis zum Matcha Latte und zum Bio-Eistee –, die vom renommierten Wiener Teehaus Demmer bezogen werden. Auch die Limonade ist übrigens bio und aus der Region: Landzüngle heißt sie und wird von der Brauerei Clemens Härle gefertigt.

Hungrige greifen zu Waffeln, die nicht nur süß belegt werden, sondern auch mit pikanten Belägen den größeren Hunger stillen. All das würde auch dem brasilianischen Ameisenbär schmecken. Nach ihm, dem Tamanduá, ist das Lokal benannt.

Astrid Khaliq, Mitarbeiterin Was mir hier am meisten gefällt, ist das Arbeitsklima. Es ist das beste, das man sich bei einem Job wünschen kann.

Astrid Khaliq, Mitarbeiterin Was mir hier am meisten gefällt, ist das Arbeitsklima. Es ist das beste, das man sich bei einem Job wünschen kann.

Desiree Amann, Mitarbeiterin Ich finde es gut, dass wir mit unserem Lokal und unserem Angebot die verschiedensten Gästeschichten zufriedenstellen können.

Desiree Amann, Mitarbeiterin Ich finde es gut, dass wir mit unserem Lokal und unserem Angebot die verschiedensten Gästeschichten zufriedenstellen können.

Fakten zur Firma

» Gegründet: August 2013

» Mitarbeiter: 2

» Alle verwendeten Produkte sind biologisch und – wenn irgendwie möglich – aus der Region.

Weitere Infos zum Unternehmen auf www.tamanduá.at