1,2 Milliarden Euro verdient

Markt / 12.11.2014 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bank Austria mit Gewinn in den ersten neun Monaten. Striktes Kostenmanagement mit großem Anteil.

Wien. Mit 1,192 Mrd. Euro Nettogewinn hat die Bank Austria die ersten neun Monate 2014 abgeschlossen, rund sechs Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen 2013. Unterm Strich führten im letzten Jahr milliardenschwere Abschreibungen auf Osttöchter zu einen Verlust von 1,6 Mrd. Euro.

Nun gibt es wieder einen Milliardengewinn, trotz Belastungen in einigen Ländern der Region. In der Ukraine schrieb die Bank Austria nach neun Monaten 81,5 Mill. Euro Verlust. Die Ungarn-Tochter ist nach Bank-Angaben weiter positiv, für sie werden rund 12 Mill. Euro Gewinn ausgewiesen.

Höheres Kreditvolumen

In Summe sind die Kreditvorsorgen und Wertberichtigungen bei der Bank Austria bis September mit 501 Mill. Euro um 35,5 Prozent geringer ausgefallen – in Österreich sogar um 70 Prozent geringer. Trotz negativer Wechselkurseffekten sei das gesamte Kreditvolumen seit Dezember um 0,8 Prozent auf 115,2 Mrd. Euro gestiegen. Das Wachstum kam aber aus Osteuropa. In Österreich stagnierte die Nachfrage.

Das Betriebsergebnis der Bank Austria kam nach drei Quartalen mit 1,99 Mrd. Euro um 13,3 Prozent unter dem Vorjahr zu liegen. Das lag nach Bankangaben aber vor allem an Währungseffekten, aber auch am vorjährigen Verkauf des türkischen Versicherungsgeschäfts, woraus 2013 Sondererträge geflossen waren.

Kosten zurückgefahren

Für das dritte Quartal 2014 wies die Bank Austria einen Nettogewinn von 416 Mill. Euro aus. Im zweiten Quartal waren es 426 Millionen gewesen und im Auftaktquartal 351 Mill. Euro. An der Gewinnsteigerung der ersten neun Monate hatte laut Bankmitteilung striktes Kostenmanagement einen großen Anteil.